Wald und Mensch - eine sehr emotionsreiche Beziehung. Tatsächlich ist der deutsche Wald aber Teil unserer Kulturlandschaft und dabei auch das Musterbeispiel für nachhaltiges Wirtschaften.
Deutsche Wälder weisen eine große Vielfalt an Lebensräumen auf, von kleinen Habitatstrukturen bis zu großen geschlossenen Waldgebieten. Entsprechend groß ist auch die Zahl der Arten.
Holz ist topaktuell - gerade wegen seiner Vorteile im Baubereich und als nachwachsende Energiequelle. Dazu kommen ökologischen Vorteile: Energie sparen, Ressourcen schonen, Klima schützen.
Die wirtschaftliche Erzeugung von Holz ist die wesentliche Grundlage für den Forstbetrieb. Sie bildet die notwendige Basis für die nachhaltige Waldentwicklung.
Die Vermarktung der Waldprodukte bildet die wirtschaftliche Existenzgrundlage für den Waldbesitzer und ist damit Voraussetzung für die langfristige Entwicklung stabiler Wälder.
Unsere Wälder sind vielen Gefahren ausgesetzt: Massenvermehrungen von Insekten, witterungsbedingten Risiken wie Sturmwurf und Schneebruch, Waldbränden, Wildschäden.
Einst waren Jagd und Fischerei überlebenswichtig. Heute sind sie eher Hobby. Man sollte ihre Bedeutung für die nachhaltige Nutzung unserer natürlichen Ressourcen aber nicht unterschätzen.
Die Holzernte ist die Grundlage für das wirtschaftliche Handeln im Forstbetrieb. Deshalb sind Kenntnisse über sicheres und rationelles Arbeiten im Bestand wichtig.