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Rinderrassen vorgestellt

Der aid stellt hier die in Deutschland zahlenmäßig bedeutendsten Rassen vor. Zusätzlich sind einige Rassen mit rassetypischen Besonderheiten beschrieben.

Kopf von Highlandrind
iStock.com / inwood

Die Rinderhaltung begann vor mehr als 8.000 Jahren in Anatolien und auf dem südlichen Balkan. Die Nutzungsrichtungen veränderten sich im Laufe der Geschichte. Ursprünglich wurde das Rind als Zugtier genutzt, das auch Milch, Fleisch und Häute lieferte. Mit Mechanisierung in der Landwirtschaft Mitte des 20. Jahrhunderts waren Zugtiere nicht mehr erforderlich und die Mutterkuhhaltung hielt in Deutschland Einzug.

Heute steht die Erzeugung von Milch und Fleisch im Vordergrund. Von den 27 % des deutschen Landwirtschafts-Produktionswertes entfallen 19 % auf Milchvieh (mit wenigen Rassen), und 8 % auf Nutz- und Schlachtvieh. Etwa 15 % der Kühe werden in großer Rassenvielfalt in der Mutterkuhhaltung genutzt. Leichte, robuste Rassen werden in der Landschaftspflege eingesetzt. Durch nationale und internationale Anstrengungen wird versucht, die Vielfalt der alten, regionalen Rinderrassen zu erhalten, da diese vom Aussterben bedroht sind.

Im Mai 2013 gab es laut Statistischem Bundesamt in Deutschland knapp 12,6 Mio. Rinder. Etwa 47 % zählen zur Rasse Deutsche Holsteins (schwarz- und rotbunt), 29 % zum Fleckvieh, die restlichen rund 24 % sind Rinder sonstiger Milch-, Zweitnutzungs- und Fleischrassen sowie Kreuzungen. 

Autorinnen: Antje Elfrich, Brühl und Dr. Elisabeth Roesicke, aid |

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