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Sicher fahren in der Land- und Forstwirtschaft

Durch landwirtschaftliche Fahrzeuge kommt es nicht selten zu Unfällen im Straßenverkehr. Der Videoclip gibt wichtige Tipps, wie man auch mit großen Mahschinen sicher durch den Verkehr kommt.

Landwirtschaftliche Fahrzeuge, wie Schlepper, Mähdrescher und Häcksler werden immer größer, breiter und schwerer; auch die Transportanhänger weisen immer größere Nutzlasten auf. Gleichzeitig sind landwirtschaftliche Fahrzeuge immer häufiger im Straßenverkehr anzutreffen. Transportfahrten, gerade auch im Zusammenhang mit dem Transport von Biomasse (z.B. Mais für Biogasanlagen), nehmen ständig zu.

Abbiegen ist besonders unfallträchtig

In dieser Situation kommt es nicht selten auch zu Unfällen mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen. Besonders unfallträchtig sind dabei zum Beispiel das Abbiegen von der Straße in Feldwege oder auf landwirtschaftliche Flächen. Hier schwenken Fahrzeugteile von Anbaugeräten oft auf die Gegenfahrbahn aus. Andererseits brauchen landwirtschaftliche Transportzüge zum Beispiel beim Einbiegen vom Feld auf die Bundesstraße relativ lange, was Autofahrer oft nicht richtig einschätzen und es kommt zu Unfällen. Auch bei landwirtschaftlichen Transporten kommt es oft zu Unfällen oder Gefährdungen der anderen Verkehrsteilnehmer durch herabfallendes Erntegut, wie Kohlköpfe, Zuckerrüben usw.

Rücksicht nehmen beim Fahren durch Ortschaften 

Gerade auch im Zusammenhang mit dem Transport von Biomasse (z. B. Mais) durch Ortschaften kommt es vermehrt zu Problemen: Größere und schnellere Züge und Maschinen sind für die Anlieger an Straßen teilweise Ungetüme, die rücksichtslos mit relativ hohen Geschwindigkeiten durch die Ortschaften brausen. Das Gehör wird durch Motor und Reifengeräusche belastet. Der Körperschall, hervorgerufen durch die schwingenden schweren Fahrzeuge, überträgt sich bis in die Häuser. Das wirkt sich besonders dann aus, wenn nachts gefahren wird.  Hier ist ein sensibleres Verhalten der Fahrer von landwirtschaftlichen Fahrzeugen gefordert. Außerdem sollten betroffene Anlieger, Bewohner über Ihr Vorhaben bzw. die Sachzwänge informiert werden und es sollte einfach langsamer mit gedrosselter Motordrehzahl gefahren werden.

Autor: Dr. Volker Bräutigam, aid |

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Aufkleber in Fahrerkabine
Stefan Dürwald

Info

aid-Aufkleber in der Praxis angekommen Achtung: Bei Fahrten mit Anhänger immer mit der Fußbremse bremsen!

Bei Fahrten mit Anhängern immer nur mit der Fußbremse bremsen. Beim Verzögern mit dem joystick oder auch über das Fahrpedal wird kein Bremssignal an den Anhänger weitergeleitet. Druckluftgebremste Anhänger bremsen dann nicht und auch die Bremsleuchten leuchten nicht. In der Folge kommt es zum Aufschieben auf den Traktor, der außer Kontrolle gerät - es kommt schließlich zum Unfall.

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Bei Fahrten mit Anhängern achten Sie darauf, dass nur mit der Fußbremse und nie mit dem Joystick gebremst werden darf. Dieser Aufkleber erinnert Sie daran. Bringen Sie ihn sichtbar in der Schlepperkabine an. mehr...