Pensionspferdehaltung heißt, es Pferd und Reiter recht zu machen ...
Über eine Million Deutsche sitzen regelmäßig im Sattel – mit Zuwachs wird gerechnet. So entwickelt sich die Pensionspferdehaltung immer mehr zu einer Einkommensalternative für landwirtschaftliche Betriebe. Viele Höfe verfügen mit Stallungen, Weideflächen, der Anbindung an ein Reitwegenetz und betriebseigenem Futter über die idealen Voraussetzungen. Der Unterschied zu anderen Produktionszweigen ist jedoch der Dienstleistungscharakter: Wer Pensionspferde hält, muss auch die Wünsche der Pferdehalter berücksichtigen. Für den Halter gehört nicht nur das Reiten, sondern das ganze Drumherum von der Stall- bis zur Pferdepflege mit zum Vergnügen. Nichts für Betriebsleiter, die das bunte Treiben auf dem Hof stört. Ein umfassendes betriebliches Konzept, das von der ganzen Familie unterstützt wird, ist deshalb unabdingbar. Eine aktuelle Umfrage der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN ergab, dass Pferdesportler die Unterbringung für das wichtigste Kriterium der Reitanlage halten. Als gute Unterbringungsmöglichkeiten gelten die Einzelbox mit Paddock oder Gruppenhaltung im Offenstall. Die gute Nachricht: Pferdenarren lassen sich ihren Spaß auch etwas kosten – im Schnitt knapp 240 Euro pro Monat.
www.pferd-aktuell.de
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung kümmert sich um den Turnier- und Breitensport mit Pferden. Eine eigene Abteilung Umwelt beschäftigt sich mit dem Bau von Reitanlagen und Ställen.
www.ktbl.de
Das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft bietet gut illustrierte Informationen und Planungsgrundlagen an, u.a. zu baulichen Anlagen der Pferdehaltung. Ebenso verfügbar sind Daten zum Arbeitszeitaufwand in der Pensionspferdehaltung.