Sitemap  |  Kontakt  |  Impressum  |  AGB  |  Hilfe
infodienst 
Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft Header Background
Curve Breadcrumb

Artikel zum Thema Züchtung

Grundlagen


Entwicklung der Winterroggen-
erträge von 1800-1993

Nobelpreis für Mendel

Basis für enorme Ertragssteigerungen

Unzufrieden war der deutsche Nährstand schon immer - und das ist auch gut so. Der Drang, besser zu werden, hat in der Landwirtschaft eine Produktionssteigerung bewirkt, die sich sehen lassen kann: Erntete ein Mecklenburger Bauer im Mittelalter gerade mal etwas mehr als 5,3 dt/ha Roggen bei einer Saatmenge von ungefähr 1.6 dt/ha, ließen seine Nachkommen diese mageren Erträge spätestens Mitte des 19. Jahrhunderts weit hinter sich. Bessere Bodenbearbeitung und das allmählich wachsende Verständnis der Nährstoffversorgung von Pflanzen waren wichtige Komponenten der Ertragssteigerung - doch erst die gezielte Pflanzenzucht schuf die Basis, auf der die produktionstechnischen Verbesserungen optimal fruchten konnten. Zwischen 1800 und 1910 verdoppelten sich die Erträge bei Weizen und bei Roggen in etwa, bei Gerste und Hafer lag der Faktor sogar noch etwas darüber.
Die für jede Form der Züchtung elementare Erkenntnis bzw. deren theoretisches Verständnis, dass Leistungssteigerung durch gezielte Auslese machbar ist, ist Johann Gregor Mendel zu verdanken. Der Lehrer der Naturwissenschaften und spätere Abt im Augustinerkloster Brünn, hätte für seine bahnbrechende Arbeit "Versuche über Pflanzenhybriden" wahrlich den Nobelpreis verdient, wenn es diesen 1865 schon gegeben hätte.
Bis heute ist die Leistungssteigerung vieler Kulturpflanzen durch klassische Züchtung nicht ausgereizt. Selbst beim züchterisch stark bearbeiteten Weizen seien die heutigen Durchschnittserträge in Deutschland von 50 dt/ha längst nicht das Ende der Fahnenstange, meint die Fachwelt. Viel mehr noch gilt dies für bisher wenig beachtete Pflanzen wie die Hirse, die insbesondere in Afrika angebaut wird.

Autorin: Iris Lehmann, Stuttgart

externe Links

  • www.transgen.de
    Sehr gut gepflegte und sehr umfassende Seite des Bundesverbandes der Verbraucher-Initiative e.V. rund um die Gen- und Biotechnologie mit aktuellen Zahlen, Adressen, Links usw. Zur ersten Orientierung bestens geeignet!
  • www.nutriinfo.de
    Seite der Informations- und Dokumentationsstelle am Institut für Ernährungswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen, mit Texten zum Runterladen, internationalen Informationssystemen und Literaturdatenbanken.
  • www.rki.de
    Umfangreiche Informationen des Robert-Koch-Instituts in Berlin über gesetzliche Regelungen. Information zu konkreten Fragen am besten über Suchfunktion möglich.
  • www.isb.de
    Umfassende Seite des ISB mit Schwerpunkt "Rote Gentechnik", mit: einem Veranstaltungskalender, Branchen-News, der Geschichte der Biotechnologie etc. Träger des ISB ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmbf) und die Dechema (Gesellschaft für chemische Technik und Biotechnologie e.V.)
  • www.bioweb.ch
    Die Schweizer Agentur BATS (Biosafety Research and Assessment of Technology Impacts of the Swiss Priority Programme Biotechnology of the Swiss National Science Foundation) bietet übersichtlich sortiert eine Menge Artikel und Links zu den weltweit wichtigsten öffentlichen Datenbanken.
  • www.gruene-biotechnologie.de
    Umfangreiches Informationsportal der Forschungsanstalt Geisenheim zum Thema Grüne Biotechnologie mit versch. Downloads.
Curve Top MEDIA Right
MedienTipp

Downloadservice

aid-Hefte und Folien

Shop-Neuheiten

als Newsletter 

Medienkatalog 2010

Katalog

online blättern

per Post

Sammelabo

Nur nichts verpassen! Das Sammelabo Neuerscheinungen für aid-Hefte... mehr

Curve Bottom Right
Ausgedruckt am: 12.03.2010