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aid-Ernährungspyramide ist einfach und verständlich

Die aid-Ernährungspyramide ist in besonderem Maße geeignet, Lebensmittel basierte Ernährungsrichtlinien bildlich darzustellen. Das haben Wissenschaftler in Neapel in einer Studie bestätigt.

Frau vor aid-Ernährungspyramiden-Wandsystem
Arnout van Son

(aid) - Die aid-Ernährungspyramide ist in besonderem Maße geeignet, Lebensmittel basierte Ernährungsrichtlinien bildlich darzustellen. Das haben Wissenschaftler der Universität Federico II in Neapel in einer Studie bestätigt, welche jüngst in der Fachzeitschrift ‚Nutrition‘ veröffentlicht wurde. Das Autorenteam hatte Ernährungsgrafiken und zugehörige Texte aus 34 europäischen Ländern – darunter 28 Mitglieder der Europäischen Union – unter die Lupe genommen und verglichen.

Zwei von drei Ländern nutzen die Form einer Pyramide, um ihre Ernährungsempfehlungen zu illustrieren. Das bewerten die Wissenschaftler äußerst positiv: „Die Ernährungsempfehlungen in eine farbenfrohe Pyramide zu übersetzen, scheint eine herausragende Methode zu sein, um zu illustrieren, aus welchen Lebensmitteln sich ein gesunder Speiseplan zusammensetzt.“

In die Pyramidenform werden fünf oder auch sechs Lebensmittelgruppen beispielsweise in unterschiedlich dicken Schichten eingebaut. So ist auf den ersten Blick erkennbar, welche Lebensmittelgruppe welchen Anteil in der täglichen Ernährung ausmachen sollte. Bei der Klassifizierung der Lebensmittel in die Gruppen stellten die Wissenschaftler teils erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern fest. Sie führten diese unter anderem auf unterschiedliche geografische Gegebenheiten und kulturelle Hintergründe zurück. In ihrer zentralen Botschaften stimmten die Pyramiden jedoch überein: Ausreichende Mengen an Getreideprodukten, Gemüse und Obst sollten mit maßvollem Verzehr an Fetten, Zucker, Fleisch, kalorienhalten Getränken und Salz kombiniert werden.

Die Wissenschaftler hinterfragten auch, inwieweit die Materialien der Länder den Vorgaben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) nachkommen. Danach müssen die Ernährungsrichtlinien praktikabel sein. Das heißt: Die empfohlenen Lebensmittel müssen erschwinglich, zugänglich und so vielfältig sein, dass sie für verschiedene Bevölkerungsgruppen umsetzbar sind. Außerdem muss das grafische Material klar und verständlich sein.

Genau das sei bei einigen Darstellungen nicht der Fall. Gerade wenn sich Experten bemühten, so viele Merkmale wie möglich hinzuzufügen, bewirke das oft das Gegenteil: „Sie haben damit umfangreiche, aber chaotische Informationen entwickelt, die für den Bürger nicht einfach zu verstehen sind.“ Die Autoren verweisen daher ausdrücklich auf die einfachere und verständlichere Darstellung in der aid-Ernährungspyramide.

Eva Neumann, www.aid.de

 

Weitere Informationen:

Den vollständigen Fachbeitrag können Sie hier kostenpflichtig erhalten unter http://www.nutritionjrnl.com/article/S0899-9007%2815%2900007-6/abstract

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