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Angler im Fokus der Gesellschaft

Seit einiger Zeit muss sich auch die Angelfischerei der Gesellschaft erklären. Denn zunehmend wird das Schmerzempfinden der Fische am Angelhaken thematisiert.

(aid) – Seit einiger Zeit muss sich auch die Angelfischerei der Gesellschaft erklären. Denn zunehmend wird das Schmerzempfinden der Fische am Angelhaken thematisiert. Die Verwendung lebender Köder ist bereits verboten.

In einer ausführlichen Untersuchung kam Professor Robert Arlinghaus von der HU Berlin zu dem Schluss, dass Angeln in der gesellschaftlichen Ächtung nur noch knapp über dem Jagen steht. In der Ablehnung gehen bis zu 20 Prozent der Befragten so weit, dass sie ökologische Gründe gegen das Fischen über den eigentlichen Zweck der Nahrungsgewinnung stellen.

Einen Ansatz für eine größere Akzeptanz der Binnenfischerei sieht Arlinghaus darin, den Angler mit seinem wirtschaftlichen Betrieb und seiner Bedeutung für die Wertschöpfungskette wieder mehr in den Vordergrund zu stellen.

Roland Krieg, www.aid.de

Weitere Informationen:
„Einstellungen der Bevölkerung in Deutschland zum Tierschutz in der Angelfischerei“, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei
Berichte des IGB Heft 27/2014, ISSN 1432-508X

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