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Artenrückgang

Jeder Landwirt sollte das Artenspektrum seines Betriebes und der jeweiligen Standorte kennen.

(aid) – Jeder Landwirt sollte das Artenspektrum seines Betriebes und der jeweiligen Standorte kennen. Nur dann könne er Arten schützen. Auch sollte jeder den kulturellen und umweltbezogenen Wert seiner Leistungen kennen, damit dieser in der Gesellschaft entsprechend wahrgenommen wird. Darauf wies Jan Plagge vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) auf dem Tag des ökologischen Landbaus Ende Januar in Berlin hin. Um nicht noch mehr Zeit im Kampf gegen den zunehmenden Artenverlust zu verlieren, sollten politische Entscheidungsprozesse unabhängig von ökonomischen Berechnungen getroffen werden, meinte Landwirtschafts- und Umweltminister Robert Habeck aus Schleswig-Holstein. Der Rückgang von Arten verlaufe sowohl hinsichtlich der Zahl der Arten als auch der Individuen stärker als je zuvor und erfordere schnelles Handeln. Habeck sieht vor allem in den Wasser- und Bodenverbänden gute Partner, um Maßnahmen zum Einsparen von Pflanzenschutzmitteln und damit für den Artenschutz umzusetzen.

Dr. Martin Heil, www.aid.de

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