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Ausbreitung der Geflügelpest verhindern

Eilverordnung des Bundeslandwirtschaftsministerium schreibt strengere Hygienevorschriften auch für kleinere Haltungen (bis 1.000 Tiere) vor.

(aid) – Um die weitere Verschleppung des Vogelgrippe-Virus H5N8 zu verhindern, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium eine Eilverordnung erlassen, die in Ergänzung zur geltenden Geflügelpest-Verordnung strenge Hygienevorschriften auch für kleinere Haltungen (bis 1.000 Tiere) vorschreibt. Dazu gehören die Sicherung der Ein- und Ausgänge zu den Ställen vor unbefugtem Zutritt, das Tragen von betriebseigener Schutz- oder Einwegkleidung sowie deren unverzügliche Reinigung, Desinfektion oder Beseitigung nach Verlassen der Stalleinrichtungen, betriebseigene Einrichtungen zum Waschen der Hände und Einrichtungen zur Desinfektion der Schuhe. Niedersachsens Landwirtschaftsministerium empfiehlt u.a. auch eine verstärkte Vorsorge gegen Schadnager, da diese in der kalten Jahreszeit in die Ställe einwanderten und das Virus einschleppen könnten. Möglichkeiten einer effektiven Schadnagerbekämpfung erläutert das aid-Heft „Ratten und Hausmäuse – Sachgerechte Nagetierbekämpfung“ www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1517

Renate Kessen, www.aid.de

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