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Ausbilderinnen und Ausbilder stehen tagtäglich auf dem "Prüfstand". Die Vorbildfunktion wirkt auch als Motivationsverstärker für beide Seiten.

(aid) – Betriebe wünschen sich motivierte und leistungsstarke Auszubildende, um ihren Fachkräftebedarf zu sichern. Damit Ausbildung gelingt, ist im Gegenzug auch das Engagement der Ausbildungsverantwortlichen gefragt. Ausbilder stehen tagtäglich auf dem "Prüfstand", etwa im Umgang mit Veränderungen, eigenen Fehlern oder anderen Kulturen. Ihr vorbildliches Verhalten in der Ausbildung spielt eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von sozialen Spielregeln. Ein Beitrag in der Fachzeitschrift B&B Agrar greift die Vorbildfunktion von Ausbildern auf und zeigt wie diese zum Gelingen der Ausbildung beiträgt∩

Je besser Sagen und Tun übereinstimmen, desto überzeugender sind Sie als Vorbild für den Berufsnachwuchs. Wer Lernfähigkeit "predigt", selber aber jahrelang keine Fortbildung besucht, wirkt unglaubwürdig. Stärker als der ständige Appell, besser aufzupassen, nicht immer dieselben Fehler zu machen oder selbstständiger zu arbeiten, wirkt die eigene positive Einstellung zum Lernen.

Sicherlich kann es im Ausbildungsalltag anstrengend werden, die Vorbildfunktion mit Leben zu füllen. Doch das bietet nicht nur Chancen für die Auszubildenden, sondern auch für die Vorbilder selbst: Selbstbeobachtung sensibilisiert für die Wirkung des eigenen Verhaltens auf andere. Festgefahrene Verhaltensweisen werden hinterfragt und können neu ausgerichtet werden. Lernfähigkeit zu praktizieren und vorzuleben bedeutet, sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. So können auch Ausbildungsverantwortliche selbst den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt gelassener entgegensehen.

Weitere Informationen:

B&B Agrar - Die Fachzeitschrift für Bildung und Beratung Ausgabe 1 (2016), S. 20 f.

www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=5601

Michaela Kuhn, www.aid.de |

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