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Basilikum

Das besonders licht- und wärmebedürftige Basilikum wird hierzulande einjährig kultiviert. Der Name leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet "König".

Basilikum
iStock.com / fotogal

Geschichte

Der genaue Ursprung von Basilikum ist nicht bekannt. Man vermutet aber, dass die Pflanze ihren Ursprung in Vorderindien hat. Das Kraut, welches im Mittelmeerraum sowie im Orient bereits seit Jahrtausenden bekannt ist, gelangte erst etwa im 12. Jahrhundert über die Alpen nach Mitteleuropa.

Besonderheiten

Die Pflanze wird im deutschsprachigen Raum auch "Königskraut" genannt. Heutzutage kann man zwischen einer Vielzahl verschiedener Arten und Sorten wählen, zum Beispiel kleinblättrigen und großblättrigen, Zitronen-, Melissen- oder Zimtbasilikum.

Standortbedingungen

Basilikum liebt warmen, humusreichen, sandigen Boden mit ausreichend Feuchtigkeit. Der Standort sollte sonnig sein. Temperaturen unterhalb von 10 °C führen zu Wachstumsstockungen. Ständigen Regen verträgt Basilikum nicht gut.

Fruchtfolge und Mischkultur

Nach dem Anbau von Basilikum sollte eine Pause von mindestens vier Jahren eingehalten werden, bevor er wieder auf dem gleichen Beet angebaut wird. Gleiches gilt auch für den Anbau von anderen Lippenblütlern wie Melisse, Thymian oder Salbei. Für die Mischkultur mit Basilikum eignen sich unter anderem Fenchel, Gurken, Kohlrabi, Salat, Tomaten und Zucchini.

Aussaat / Pflanzung

Anzucht

Mitte März - Mitte April Aussaat in Saatschalen (Gewächshaus oder Fensterbank, Keimtemperatur mindestens 12 °C)

Saattiefe

Lichtkeimer, daher die Samen höchstens leicht mit Erde bedecken

Pflanzung/Direktsaat Freiland

Ab Mitte Mai (nach den letzten Nachtfrösten)

Pflanzabstand

25 cm x 25 cm (tiefes Pflanzen, gibt mehr Stabilität)

Düngung

Düngung mit gut verrottetem Kompost (etwa 2 - 3 l/m2) vor der Aussaat/Pflanzung. Zu hohe Stickstoffgaben führen zu einer Reduzierung des Anteils an ätherischem Öl.

Pflege

Keine besonderen Pflegemaßnahmen erforderlich.

Schädlinge und Krankheiten

Schnecken(!)

Ernte und Lagerung

Blätter mit dem größtmöglichen Gehalt an ätherischem Öl gewinnt man, wenn man Basilikum kurz vor der Blüte erntet. Dabei werden die Stängel samt Blättern etwa eine Hand breit über dem Boden abgeschnitten. Es sollten jedoch noch einige Blätter stehen bleiben, sodass die Pflanze erneut austreiben kann.

Am besten genießt man Basilikum frisch. Um das Aroma der Pflanze zu erhalten, empfiehlt es sich, zum Haltbarmachen die Blätter in Eiswürfeln einzufrieren oder in Essig oder Öl einzulegen. Das Trocknen ist zwar auch möglich, führt aber zu Aromaverlusten.

Autor: Jörg Planer, Meckenheim |

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