Springe direkt zum Inhalt , zum Menü .

Bauchumfang entscheidend für das gesundheitliche Risiko

Mit dem Body-Mass-Index können Sie zwar abschätzen, wieviele Kilos Ihr Klient zu viel hat. Er berücksichtigt nicht, wo das Fett sitzt. Für das gesundheitliche Risiko ist das aber entscheidend.

Frauenhände halten Maßband an Männerbauch
iStock.com / LucaZola

Mit dem Body-Mass-Index, kurz BMI, können Sie abschätzen, wie viele Kilos Ihr Klient zu viel hat. Die Messzahl bietet eine grobe Orientierung. Sie berücksichtigt allerdings nicht, wo das Fett sitzt. Für das gesundheitliche Risiko Ihrer Klienten ist das jedoch entscheidend.

Bauchfett mit gesundheitlichen Risiken

Sitzt das zusätzliche Fett hüftbetont, also an Oberschenkel, Beinen und Po, ist das zusätzliche Plus auf der Waage weniger gesundheitsschädlich. Das Fett, das sich vor allem im Bauchraum an den inneren Organen sammelt, ist stoffwechselaktiver: Das sogenannte Fettverteilung begünstigt besonders das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie für die Entwicklung von Stoffwechselstörungen wie Diabetes mellitus oder erhöhte Cholesterinwerte im Blut. Bei Übergewichtigen ist das Diabetesrisiko um das Zehnfache erhöht, bei Adipösen sogar um das 30- bis 60Fache. Für Männer damit noch nicht genug: Der typische Bierbauch kann mit einem Mangel an Testosteron einhergehen.

Das Risiko selbst checken

Wo das Fett genau sitzt, können Ihre Klienten leicht selbst bestimmen, indem sie den Taillenumfang mit einem Maßband abmessen. Dazu legen sie mit freiem Oberköper im Stehen das Maßband in Höhe des Bauchnabels an und führen es in gerader Linie um den Bauch.

Der Taillenumfang sollte

  • bei Frauen nicht über 88 cm und
  • bei Männern nicht über 102 cm liegen.

Für diejenigen, die einen größeren Bauchumfang und gleichzeitig einen BMI über 25 haben, besteht ein gesundheitliches Risiko. Hier heißt die Empfehlung Abnehmen und zu einem weiteren Risikocheck den Hausarzt aufsuchen.

Maren Krüger, Hilden und Dr. Claudia Müller, Bonn |

als hilfreich bewerten 0 Versenden
Beraten mit dem Energiedichteprinzip Medienpaket mit Mahlzeitenkarten

Medienshop-Tipp

Beratungsmaterial Beraten mit dem Energiedichteprinzip Medienpaket mit Mahlzeitenkarten

Energie einsparen bedeutet nicht, auf Geschmack oder Menge zu verzichten. Das verdeutlichen Sie in der Beratung mit den Vergleichsgerichten der Mahlzeitenkarten. Die 60 Karten bestehen aus 30 Mahlzeiten-Paaren. mehr...

Checkliste

So können Ihre Klienten ihre Ess-Gewohnheiten prüfen

Auch die Art und Weise wie Sie essen, beeinflusst die Kalorienaufnahme. Essen Sie gerne vor dem Fernseher, essen Sie oft hastig? Hier finden Sie einige ungünstige Gewohnheiten und Tipps, wie Sie es besser machen können:

Essen Sie hastig?
Kauen Sie jeden Bissen intensiv. Gönnen Sie sich zwischendurch auch mal eine urze Pause.

Essen Sie oft zwischen den Mahlzeiten? 
Planen Sie regelmäßige Mahlzeiten ein, 3 Hauptmahlzeiten und je nach Bedarf 1-2 kleinere Zwischenmahlzeiten.

Essen Sie Ihren Teller grundsätzlich leer, auch wenn Sie schon satt sind?
Das klingt banal: Aber hören Sie auf zu essen, wenn Sie satt sind!

Sie bei Stress?
Bauen Sie Ihren Stress durch einen Spaziergang oder Sport ab.

Essen oder naschen Sie bei Kummer oder Langeweile?
Suchen Sie sich eine geeignete Ablenkung, zum Beispiel Spaziergang, inobesuch, oder Musik hören.

Naschen Sie oft vor dem Fernseher? 
Stellen Sie sich zum Beispiel klein geschnittenes Obst bereit.
 

Was Verbraucher zu Übergewicht wissen wollen

Hände greifen nach Donut
iStock.com / Michał Ludwiczak

Durch meine Arbeit kann ich nicht regelmäßig essen und habe oft Heißhunger auf Süßes. Wie kann ich am besten abnehmen?

Frage von TS94 (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Claudia Thienel

Es antwortet: Claudia Thienel, Ernährungsberaterin

Für eine langfristig erfolgreiche und gesunde Gewichtsreduktion ist eine Kombination aus Ernährungsumstellung und Sport sinnvoll. Ausschlaggebend für das Körpergewicht ist die über den ganzen Tag aufgenommene bzw. die verbrauchte Energie, also was und wie viel Sie essen.

Damit es nicht zu Heißhungeranfällen und ständigem Naschen kommt, versuchen Sie regelmäßig zu essen. Vier bis fünf Mahlzeiten sollten es am Tag sein. Essen Sie möglichst ausgewogene Mahlzeiten: Jede Mahlzeit sollte Protein (z. B. Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Fisch), wenig Fett (pflanzliches Öl) und eine Kohlenhydratquelle mit niedriger Blutzuckerwirksamkeit (z. B. Vollkornbrot, Naturreis, Vollkornnudeln) enthalten. So ist am besten gewährleistet, dass Sie sich lange angenehm satt fühlen. Achten Sie bei Ihrer Ernährung auf viel Gemüse und Obst. Das können Sie sich auch sehr gut vorbereiten und mitnehmen. Empfohlen werden mindestens 400 g Gemüse und etwa 250 g Obst pro Tag. Das sind beim Gemüse zum Beispiel eine Tomate (etwa 80 g), eine Paprika (150 g) und ein bis zwei Möhren (rund 200 g). Beim Obst sind es z. B. ein Apfel und ein Schälchen Beerenobst.

Welche Lebensmittel täglich am besten auf Ihrem Speiseplan stehen, zeigt anschaulich die aid-Ernährungspyramide. Vergleichen Sie Ihren täglichen Speiseplan mit den Empfehlungen, mit Sicherheit können Sie hier schon so etwas verändern. Hilfreich ist, den Konsum von fettreichen Lebensmitteln, Süßigkeiten und Knabbereien zu reduzieren. Zum Trinken eignen sich kalorienfreie Getränke wie Wasser, Mineralwasser und Kräuter- oder Früchtetees.

Bewegung und Sport sind beim Abnehmen und zum Halten des Gewichts sehr hilfreich. Beim Sport werden Kalorien verbraucht sowie Körperfett ab- und Muskeln aufgebaut. Muskelmasse verbraucht auch in Ruhephasen mehr Energie als das Fettgewebe, erhöht also den Gesamtenergieverbrauch. Außerdem regt Sport den Stoffwechsel an und verbessert das Körpergefühl. Versuchen Sie, Sport in Ihren Alltag einzubauen. Einfach mehr zu Fuß gehen, Treppen nehmen anstatt den Lift oder mal mit dem Fahrrad Wege zurücklegen – das hilft auch bei der Gewichtsabnahme.

Falls Ihnen diese Tipps beim Abnehmen nicht helfen, empfehle ich Ihnen, vor Ort eine Ernährungsberatungspraxis aufzusuchen. In einem persönlichen Gespräch ist es besser möglich, auf Ihre individuelle Situation einzugehen.

Beim Body Mass Index gibt es die Unterscheidung zwischen Männern und Frauen und nach dem Alter. Soll ich mich am Geschlecht oder Alter orientieren?

Frage von birgit-ute (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Maren Krüger

Es antwortet: Maren Krüger, Ernährungsberaterin

Der Body Mass Index, kurz BMI, berechnet sich nach einer einfachen Formel aus Körpergewicht in Kilogramm dividiert durch das Quadrat der Körpergröße in Meter (BMI-Rechner). Der ermittelte Wert kann jedoch nur ein grober Orientierungswert sein. Für die tatsächliche Beurteilung des Gewichts spielen auch das Alter sowie das Geschlecht eine Rolle. Männer haben beispielsweise einen höheren Muskelanteil als Frauen.

Studien haben ergeben, dass die BMI-Werte, die mit der geringsten Sterberate einhergehen, mit zunehmendem Alter steigen. So sind Personen über 65 Jahre noch normalgewichtig, wenn ihr BMI zwischen 24 und 29 liegt – ein Bereich, den die WHO (World Health Organization) als Übergewicht einstuft. Auch für Kinder und Jugendliche gelten die BMI-Werte der Erwachsenen nicht.

Bei Übergewicht im Alter spielt auch der Gesundheitszustand eine Rolle. Bei einem BMI von 25–29,9 ist im höheren Alter nicht zwingend eine Gewichtsabnahme notwendig. Es besteht aber ein höheres Risiko, dass das Körpergewicht weiter steigt. Zudem ist das Risiko für Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2 oder Bluthochdruck bereits gering erhöht. Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) rät daher, bei einem BMI zwischen 25 und 29,9 das Gewicht zu stabilisieren oder es geringfügig zu senken, um Begleiterkrankungen und Adipositas (Fettleibigkeit) zu verhindern.

Ich empfehle Ihnen allerdings nicht nur den BMI, sondern auch den Bauchumfang zu messen und durch einen Check beim Arzt Ihre Gesundheit überprüfen zu lassen. Denn der BMI berücksichtigt nicht die Verteilung des Körperfetts. Viele Experten sind inzwischen der Meinung, dass nicht der BMI, sondern der Bauchumfang das entscheidende Kriterium für die gesundheitliche Bewertung des Körpergewichts sein sollte.

Ich möchte ca. 10 Kilo verlieren, nehme aber durch Wassereinlagerung stetig zu, manchmal 2 kg an 2 Tagen. Die Ärzte können mir nicht weiterhelfen. Haben Sie eine Idee?

Frage von KarlsKarotte (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Claudia Thienel

Es antwortet: Claudia Thienel, Ernährungsberaterin

Zunächst einmal sollten Sie bei Ihrem Hausarzt überprüfen lassen, ob es möglicherweise eine organische Ursache dafür gibt, dass Sie nicht abnehmen. Dies könnte beispielsweise eine Unterfunktion der Schilddrüse sein. Auch Medikamente, welche Sie einnehmen, können Einfluss auf Ihr Gewicht haben.

Um langfristig gesund abzunehmen, empfiehlt sich eine Kombination aus Ernährungsumstellung und Bewegung. Eine langsame Gewichtsabnahme von 1-2 kg pro Monat ist dabei langfristig erfolgsversprechender als eine zu schnelle. Überprüfen Sie doch ganz einfach Ihre Ernährung anhand der Empfehlungen der aid-Ernährungspyramide. Diese bietet eine gute Orientierung für einen Speiseplan, der Sie mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt und überflüssige – oft fett- und kalorienreiche Speisen – reduziert.

Neben der Ernährung sind auch Bewegung und Sport beim Abnehmen sehr wichtig. Dabei werden Kalorien verbraucht sowie Körperfett ab- und Muskeln aufgebaut. Außerdem regt Sport den Stoffwechsel an und verbessert das Körpergefühl. Am besten geeignet zum Abnehmen ist die Kombination von Muskelaufbautraining und Ausdauersport. Geeignete Ausdauersportarten sind z. B. Walking, Rad fahren oder Schwimmen.

Wassereinlagerungen im Körper können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Je nach Ursache sind verschiedene Ernährungsempfehlungen hilfreich. Deshalb wäre es zunächst wichtig zu wissen, woher die Wassereinlagerungen kommen, um eine entsprechende Empfehlung geben zu können. Ganz allgemein kann Wassereinlagerungen durch eine abwechslungsreiche Ernährung und ausreichendes Trinken vorgebeugt werden. Letzteres aber auch nur, wenn die Nierenfunktion in Ordnung ist. Grundsätzlich ist es hilfreich, viel Gemüse und Obst zu essen, denn sie enthalten viel Kalium, was die Entwässerung fördert. Gute Quellen für Kalium sind vor allem Spinat, Feldsalat, Petersilie, Frühlingszwiebeln, Tomaten, Kartoffeln, Birnen, Melone, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreideprodukte und Nüsse. Kaliumreich sind auch Fruchtsäfte (vor allem Apfel- und Birnensaft), Gemüsesäfte und kaliumreiches Mineralwasser (s. Etikett).

Gegen Wassereinlagerungen hilft außerdem alles, was die Durchblutung fördert, also Bewegung (Spazieren gehen, Treppensteigen), Sport (Gymnastik), Massagen und Wechselduschen und natürlich auch Saunagänge.

Falls Ihnen diese Tipps beim Abnehmen nicht helfen, empfehle ich Ihnen, vor Ort eine Ernährungsberatungspraxis aufzusuchen. In einem persönlichen Gespräch ist es besser möglich, auf Ihre individuelle Situation einzugehen.

Meiner Tochter (3 Jahre) ist überdurchschnittlich schwer (ca. 19 kg). Ich achte darauf, was sie isst. Ab wann muss man sich Gedanken über das Gewicht machen? Ist eine Diät möglich?

Frage von Katring80 (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Maren Krüger

Es antwortet: Maren Krüger, Ernährungsberaterin

Zu einer gesunden Entwicklung von Kindern gehört auch, dass sich das Gewicht im Normalbereich entwickelt. Denn Übergewicht schadet der körperlichen und seelischen Gesundheit. Aus übergewichtigen Kindern werden oft auch übergewichtige Erwachsene. Deshalb ist es gut, rechtzeitig aufzupassen.

Natürlich spielen auch die Gene eine Rolle, aber die häufigste Ursache von Übergewicht ist eine ungünstige, zu kalorienreiche Ernährung, meistens kombiniert mit wenig Bewegung. Deshalb ist es gut, wenn Sie sich anschauen, was Ihre Tochter den Tag über isst. Eine Diät muss Ihre Tochter nicht machen. Aber es wäre gut, wenn Sie in den nächsten Monaten etwas langsamer oder gar nicht zunimmt. Durch das natürliche Längenwachstum wird sich Ihr Gewicht dann wieder im Normalbereich bewegen.

Eine gute Orientierungshilfe fürs Essen ist die aid-Ernährungspyramide. Sie enthält alles, was täglich gegessen und getrunken werden sollte. Das Maß für die angegebenen Portionen ist die eigene Hand. Die Hand ist individuell, wächst mit und berücksichtigt somit den je nach Alter und Geschlecht unterschiedlichen Bedarf eines Menschen.

Am besten bereiten Sie für Ihre Tochter bzw. für die ganze Familie jeden Tag eine abwechslungsreiche, ausgewogene Kost zu, für die Sie reichlich frische Lebensmittel verwenden. Viele Fertigmahlzeiten und Fastfood-Gerichte liefern reichlich Kalorien und haben eher eine ungünstige Nährstoffzusammensetzung. Am besten finden Sie einen für sich praktikablen Weg der Umsetzung, der zu ihrem Alltag passt.

Kinder schauen sich sehr viel von ihren Eltern ab, so auch beim Essen und Trinken. Eltern übernehmen daher eine Vorbildfunktion. Sie können daher die Chance nutzen, Ihre Tochter in einem gesunden Lebensstil zu unterstützen.

Dazu gehört auch ausreichend Bewegung – zum Beispiel auf dem Spielplatz, im Wald, Schwimmbad oder beim Kinderturnen oder einfach das Toben zuhause! Bewegung kurbelt den Energieverbrauch an.

Sie kennen Ihr Kind am besten und können daher abschätzen, wie offen Ihre Tochter für das Thema Ernährung ist, ohne sie damit zu sehr zu belasten. Wenn die ganze Familie mitmacht, wird es die ein oder andere Essensumstellung nicht nur auf sich beziehen und unbeschwert das Essen weiter genießen können.

Wenn Ihnen diese Hinweise in Ihrem Essalltag nicht weiterhelfen und Sie das Gefühl haben, Sie benötigen weitere Unterstützung bei der Umsetzung, kann Ihnen vielleicht  eine Ernährungsfachkraft in einem persönlichen Gespräch weitere Tipps geben.

Alles Gute für Sie und Ihre Tochter!

Gelten die Maße für den Bauchumfang, egal wie groß man ist?

Frage von Urlaub (Frage und Antwort wurden ggf. gekürzt)

Dr. Maike Groeneveld

Es antwortet: Dr. Maike Groeneveld, Ernährungsberaterin

Es ist nicht unmittelbar einsichtig, dass bei kleinen und großen Menschen die gleichen Grenzwerte hinsichtlich des Taillenumfanges (Bauchumfanges) gelten. Die bisherige Studienlage spricht jedoch dafür, dass die Grenzwerte je nach Geschlecht für alle Körpergrößen gelten. Neuere Studien beschäftigen sich allerdings auch damit, ob das Verhältnis von Körpergröße zu Taille ein noch besserer Indikator für Übergewicht sein könnte.

Es ist bekannt, dass das Risiko für Stoffwechselstörungen, vor allem Diabetes, und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, nicht nur vom Körpergewicht abhängt. Studien zufolge spielt das Fettverteilungsmuster sogar eine größere Rolle, also ob das Fett sich eher am Bauch oder an Hüften befindet oder an den Oberschenkeln und Gesäß. Die Fettverteilung wird durch den Taillenumfang gemessen. Laut Adipositas-Leitlinie ist bei Männern ein Taillenumfang ab 94 cm und bei Frauen ab 80 cm mit einem erhöhten Gesundheitsrisiko verbunden. Bei einem Taillenumfang ab 102 cm bei Männern und ab 88 cm bei Frauen spricht man von einem deutlich erhöhten Risiko.

aid-Forum

Ihre Frage ist nicht dabei?

Unsere Experten haben viele Fragen zum Thema Gewicht beantwortet. Vielleicht finden Sie auch eine Antwort auf Ihre Frage. Einfach mal reinklicken.

zu den Verbraucherfragen aus dem Forum "Rund ums Gewicht"

Junge Frau lächenld
iStock.com / Leontura

BMI-Rechner

Bin ich übergewichtig?

Bin ich etwas füllig oder zu dick? Das selbst zu beurteilen, ist nicht leicht und nicht jeder, der sich für zu dick hält, ist es auch. Mit unserem Body-Check können Sie Ihr Gewicht besser einschätzen. Zwar bedeutet schlank nicht automatisch gesund und dick nicht krank. Doch ab einem gewissen Grad an Übergewicht und anderen Risikofaktoren können ernsthafte Krankheiten entstehen wie Bluthochdruck, Diabetes oder sogar Schlaganfall.

zum BMI-Rechner und weiteren Infos

Zwei Freunde mit Übergewicht
iStock.com / fotografixx

Adipositas bei Kindern und Jugendlichen ist im wahrsten Sinne des Wortes ein schwerwiegendes Problem. Welche neuen Schwerpunkte müssen wir in der Adipositastherapie setzen?

mehr...

Hörfunkbeitrag Mai 2014

Gummibärchen und Kinderschokolade mit aufgestapelten Zuckerstücken
aid

Ein schwerwiegendes Problem - Adipositas bei Kindern und Jugendlichen

„Die ist dick“, „Der ist fett“ – gerade Kinder und Jugendliche sind in ihrem Urteil gnadenlos. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen mit Übergewicht hat sich seit den 1980er Jahren verdreifacht.
Download - [PDF 97,15kB] Download - [MP3 4155,06kB] Anhören - [0:00 min]

News zum Thema

Spätes Essen macht nicht dick: Auf das „was“ und „wieviel“ kommt es an Taille statt BMI: Besserer Marker zur Einschätzung des Diabetesrisikos Moderne Ernährung begünstigt Adipositas: Energiedichte und Portionsgrößen im Fokus Übergewicht bei Kindern in Europa: Italien ist Spitzenreiter
Titelbild Ernährung im Fokus 5-6/2014
aid

Lesetipp

Fachzeitschrift "Ernährung im Fokus" Themenschwerpunkt "Übergewicht und Adipositas"

Die Ursachen für Übergewicht und Adipositas sind vielfältig: Studien weisen darauf hin, dass genetische Einflüsse auf die Figur stärker sind als bislang vermutet, dass die Prägung bereits im Mutterleib beginnt und sich mit der Erziehung und dem sozioökonomischen Umfeld verstärkt. "Ernährung im Fokus" greift in Heft 5-6/2013 diese Themen auf. Den Beitrag zur Diskriminierung von adipösen Kindern und Jugendlichen bieten wir zum kostenlosen Download.

Fachartikel "Adipositas im Kindes- und Jugendalter"

Gesamte Ausgabe "5-6/2014" im aid-Medienshop