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Beim Nachbarn wächst alles besser

Der Bauer pflanzt, die Städter ernten. So funktioniert die Gemüse-Selbsternte. Ein neuer Film vom aid infodienst erzählt von den Freuden, Sorgen und Festen der Gärtnerinnen und Gärtner.

Korb mit geerntetem Gemüse
coco / Fotolia.com

(aid) – Der Bauer pflanzt, die Städter ernten. So funktioniert die Gemüse-Selbsternte. Die Idee kommt gut an: Immer mehr Menschen haben Lust auf einen „Miet-Acker“. Ein neuer Film vom aid infodienst erzählt von den Freuden, Sorgen und Festen der Gärtnerinnen und Gärtner.

Der Film begleitet die Bio-Landwirte Katrin und Evgeny Ivanov auf ihrem Hof und dem Feld. Die beiden gehören zu den Pionieren der Gemüse-Selbsternte. Auf ihren Feldern rund um Köln säen und pflanzen sie mehr als 35 verschiedene Gemüsekulturen, Kräuter und Blumen. Im Frühjahr bekommt jeder Kunde einen langen Ackerstreifen mit allen Kulturen. Diese Parzelle darf er nun eine Saison lang hegen und pflegen.

Die Menschen, die sich auf den Feldern begegnen, könnten nicht unterschiedlicher sein. Hier treffen sich Studenten und Kleinfamilien, junge und ältere Menschen. Sie alle verbindet der Spaß am Gärtnern. Die Nachfrage ist groß und die Wartelisten sind lang. Die Familie Ivanov vergibt mittlerweile über 700 Parzellen an vier Standorten. Es fehlt allerdings an stadtnahen Flächen und langfristigen Pachtverträgen.

Der 35-minütige Film ist auf dem Youtube-Kanal des aid infodienst zu sehen unter: https://www.youtube.com/user/aidInfodienst.

www.aid.de

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