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Bio-Zierpflanzen – so gelingt der Anbau

Kostenersparnis beim Pflanzenschutz, weniger Ausfälle und stresstolerante Pflanzen – alles Argumente, die für eine ökologische Produktionsweise sprechen. Auch im Zierpflanzenbau.

(aid) – Nicht nur bei Lebensmitteln stehen die Zeichen auf Bio. Kostenersparnis beim Pflanzenschutz, weniger Ausfälle und stresstolerante Pflanzen in hervorragender Qualität – all das sind Argumente, die aus Betriebssicht für eine ökologische Produktionsweise sprechen. Doch aus mangelnder Erfahrung und Sachkenntnis schrecken bisher noch viele Gartenbaubetriebe vor einer Umstellung zurück. Zudem weiß jeder Gärtner aus eigener Erfahrung: Jede Kultur hat besondere Ansprüche in punkto Substrat, Düngung und Pflanzenschutz.

Um angehende Bio-Gärtner zu unterstützen, wurden deshalb im Rahmen des Bio-Zierpflanzenprojektes des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) verschiedene Kulturdatenblätter entwickelt. Sie liefern praxisnahe Informationen zu einzelnen Kulturen unter ökologischen Anbaubedingungen. Zu den beschriebenen Kulturen zählen Cyclamen, Geranien, Frühjahrsviola, Capsicum, Gräser, Polsterstauden, Schnittrosen und Schnittranunkeln.

Neben botanischen und gartenbaulichen Hinweisen enthalten die Kulturdatenblätter detaillierte Angaben zum Nährstoffbedarf, zur Düngung und zum Einsatz von Nützlingen und Pflanzenstärkungsmitteln. Basis für die Erstellung der Kulturdatenblätter waren Versuche und langjährige Erfahrungen von Beratern bei der Betriebsbegleitung von Zierpflanzenbetrieben. Die Kulturdatenblätter gibt es kostenlos als Download www.bio-zierpflanzen.de/fachinfo/

Nina Weiler, www.aid.de

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