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Deutsche Champignons

Immer mehr Champignons werden in Deutschland produziert. Im Jahr 2015 erreichten die Pilzerzeuger einen Rekordwert von 67.000 t.

Champignonzucht
pixabay

(aid) – Immer mehr Champignons werden in Deutschland produziert. Im Jahr 2015 erreichten die Pilzerzeuger einen Rekordwert von 67.000 t, informiert der Bund Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC). Im Jahr 2014 und 2013 lagen die Produktionsmengen noch bei 64.000 t beziehungsweise 62.000 t.

Die Tendenz geht hin zur Frischware, erklärt der BDC. Nur 7.000 t der erzeugten Champignons kamen als Konserve auf den Markt und damit deutlich weniger als in den Vorjahren mit 8.000 t. Zusätzlich wurden rund 2.800 t Edelpilze wie Austernpilze, Kräuterseitlinge und Shiitake erzeugt. Die Mengen sind gering, haben aber im Vergleich zum Vorjahr um immerhin 300 t zugenommen.

Der Champignon (Agaricus bisporus) ist unter den Kulturpilzen besonders beliebt. Es handelt sich um die Zuchtform des wild wachsenden zweisporigen Egerlings, der zur Fruchtbildung kein Licht benötigt. Er ist ein Sekundärzersetzer. Das bedeutet, er ernährt sich vom Abbau abgestorbener, bereits aufgeschlossener organischer Substanz.

Bereits Mitte des 17. Jahrhunderts entdeckten Gärtner in Paris, dass sich der Feld- und Wiesenchampignon züchten lässt. Einen nennenswerten Anbau gibt es aber erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts.

Bei der Produktion des Speisepilzes wird Champignonbrut auf ein spezielles Substrat gegeben. Nachdem das Substrat durchwachsen ist, wird es mit einem Torfgemisch bedeckt und in speziellen Zuchträumen gelagert. Nach etwa drei Wochen unter definierten Klimabedingungen sind die ersten Pilze gewachsen und werden per Hand in mehreren Etappen geerntet.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.der-champignon.de

http://www.aid.de/inhalt/champignons-3091.html

 

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