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Einkauf von Lebensmitteln

In Deutschland kauft jeder zweite Verbraucher gerne Lebensmittel ein. Für einen Großteil gehört auch die Suche nach Rabatten und Aktionen zum Einkaufserlebnis.

Supermarkt
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(aid) – In Deutschland kauft jeder zweite Verbraucher gerne Lebensmittel ein. Für einen Großteil gehört auch die Suche nach Rabatten und Aktionen zum Einkaufserlebnis. Das hat eine Online-Befragung des Medienunternehmens Nielsen gezeigt. Bei der Schnäppchenjagd ist nicht nur der günstige Preis eine Motivation, sondern auch der Spaß am Vergleichen von Angeboten und Stöbern in Prospekten.

Die Marktforscher interviewten mehr als 30.000 Verbraucher in 61 Staaten – darunter Deutschland und weitere 30 Länder in Europa. Die Teilnehmenden machten Angaben, wie sie zum Lebensmitteleinkauf stehen, was sie dazu motiviert und welche Gründe sie zum Kauf bei bestimmten Einzelhändlern bewegen.

In manchen Bereichen wichen die Ergebnisse für Deutschland vom europäischen Durchschnitt ab. So nehmen sich 37 Prozent der Deutschen Zeit für den Einkauf – in ganz Europa sind es nur 31 Prozent. Der Gesundheitsaspekt hat auch hierzulande eine große Bedeutung. Rund 52 Prozent suchen aktiv nach Produkten mit gesunden Inhaltsstoffen (Europa: 55 %), und 48 Prozent lesen aufmerksam die Nährstoffangaben (Europa: 54 %). 43 Prozent der Europäer finden, dass beim Einkauf nicht genügend gesunde Alternativen zur Verfügung stehen. Im Gegensatz dazu sind ähnlich viele der Meinung, dass das Angebot im Supermarktregal zu groß ist.

Bei der Wahl des Lebensmitteleinzelhändlers steht für deutsche Konsumenten das Preisleistungsverhältnis (63 %) an erster Stelle, gefolgt von der Lage des Geschäfts (60 %) und der Auswahl der Frische-Produkte (57 %). Europaweit gibt es andere Gründe: Den höchsten Stellenwert haben die Verfügbarkeit von qualitativ hochwertigen frischen Produkten mit 58 Prozent. Die Deutschen sind in der Regel zufrieden mit ihrem Supermarkt. Für rund 70 Prozent der Befragten haben ihre Geschäfte immer oder fast immer alle gewünschten Produkte vorrätig. In ganz Europa vertreten nur 64 Prozent diese Ansicht.

Heike Kreutz, www.aid.de

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