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Erdbeeren: Erzeugung

Über 150.000 Tonnen Erdbeeren werden in Deutschland jährlich angebaut, doch die Nachfrage ist damit längst nicht gedeckt. Viele der roten Früchtchen werden daher aus Spanien importiert.

Eine Kiste Erdbeeren und ein Erdbeerfeld
Thaut Images / Fotolia.com

Saftig-süße Walderdbeeren wurden bereits in der Steinzeit geschätzt, die großen Gartenerdbeeren von heute verdanken wir einem Zufall.

Woher stammt unsere Erdbeere?

Die Heimat der kleinfruchtigen Walderdbeere (Fragaria vesca) ist Europa, wo sie schon in der Steinzeit gesammelt wurde. Auch in römischen Quellen bei Virgil, Ovid und Plinius wurde die Erdbeere bereits ausgiebig gewürdigt. Der Anbau der kleinfruchtigen Walderdbeere wird erstmals in Frankreich im 14. Jahrhundert und im 15. Jahrhundert in England erwähnt.

Aus der Neuen in die Alte Welt

Als erste großfruchtige Erdbeere gelangte die Scharlach-Erdbeere Fragaria virginiana, 1629 mit kanadischen Aussiedlern nach Europa. 1712 brachte der Franzose Frézier die großfruchtige Chile-Erdbeere Fragaria chiloensis aus Südamerika nach Europa. Von "Frézier" leitet sich das französische Wort "fraise" für Erdbeere ab.

Die großfruchtige Gartenerdbeere entstand als zufällige Kreuzung aus zwei amerikanischen Wilderdbeersorten. Durch die zufällige Befruchtung einer Chile-Erdbeere mit einer Scharlach-Erdbeere entstand um 1750 die Ananas-Erdbeere (Fragaria x ananassa). Ihren Namen erhielt sie aufgrund von Aussehen und Duft. Zur gleichen Zeit gelangten die ersten großfruchtigen Erdbeeren nach Deutschland, angebaut wurden sie aber erst ab circa 1840.

Erdbeeren: Pflanzen- und Sortenkunde

Was unterscheidet die Erdbeersorten?

Walderdbeeren
Walderdbeere

Erdbeeren werden hinsichtlich des Blühbeginns und der Fruchtreife in sehr frühe bis sehr späte Sorten unterteilt.

Außerdem gibt es einmaltragende – mit einer Ernte von Anfang Juni bis in den Juli hinein – und immertragende (remontierende) Sorten, die vom Sommer bis in den späten Herbst blühen und fruchten.

Die Blütenbildung ist bei den meisten Sorten abhängig von Temperatur und Tageslänge. Sie setzt bei den Gartenerdbeeren im Mai ein. Eine Sonderform sind tagneutrale Sorten, bei denen die Blüteninduktion nicht von der Tageslänge gesteuert wird. Die Züchtung neuer Sorten verdrängt die alten Sorten. Einige Beispiel für aktuelle Sorten sind folgende.

 

Woher kommen unsere Erdbeeren heute?

Im Jahr 2013 wurde in Deutschland auf 19.434 ha Erwerbsanbau für Erdbeeren betrieben. Dabei wachsen die meisten Erdbeeren im Freiland. Auf 18.967 ha wurden 149.680 t Erdbeeren geerntet. Geschützten Anbau unter Schutzabdeckungen oder im Gewächshaus gab es auf 467 ha. Dort erntete man im Jahr 2013 rund 6.900 t Erdbeeren. Im geschützten Anbau liegen die Erträge mit 147,7 dt/ha deutlich über denen im Freilandanbau mit 94,5 dt/ha (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2014).

Gartenerdbeere mit Blüten
Gartenerdbeere

Insgesamt übertrifft die Nachfrage die Erzeugung jedoch bei weitem, sodass große Mengen aus anderen Ländern eingeführt werden müssen. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von frischen Erdbeeren lag 2012/13 in Deutschland bei 3,5 kg. Zum Vergleich: Jeder Bundesbürger verzehrte in der gleichen Zeit insgesamt 67,8 kg frisches Obst, davon 25 kg Äpfel (Quelle: Statistisches Bundesamt, BLE, 2014, vorläufig). 

Außerhalb Deutschlands erzeugt in Europa insbesondere Spanien Erdbeeren in großem Umfang. 2012 waren es 289.900 t (FAO, 2014).

Spanien ist für Deutschland auch das wichtigste Lieferland für Erdbeeren, gefolgt von den Niederlanden und Italien:

Erdbeererzeugung nach Ländern (Quelle: FAO, 2014)
Land Erzeugung 2012 (in t) Erzeugung 2011 (in t)
Spanien 289.900 262.730
Russland  174.000 184.000
Deutschland 155828 154.418
Polen 150.151 166.159
Importmengen der wichtigsten Herkunftsländer (Quelle: Statistisches Bundesamt; BMEL, 2014)
Land Import 2013 (in t) Import 2012 (in t) Import 2011 (in t)
Spanien 87.726 92.864 75.859
Niederlande 7.738 7.835 7.940
Italien 6.459 6.378 6.086
Polen 3.164 2.307 3.887
Marokko 1.692 2.979 3.957

Kleine Pflanzenkunde Erdbeeren

Was macht eigentlich die Erdbeere aus?

Ihr herrlicher Duft gab der Erdbeere botanisch ihren Namen, doch um echte Beeren handelt es sich pflanzenkundlich bei den beliebten roten Früchten nicht.

Erdbeeren auf einer Tischplatte
Die  vielen kleinen Samen auf der Außenhaut der Erdbeere sind kleine Nüsschen
Die Samen der Erdbeerpflanze sind die vielen kleinen, braunen Nüsschen auf der Außenhaut der Erdbeere. Was landläufig als Erdbeerfrucht bezeichnet wird, ist demnach eine Ansammlung vieler einzelner Nüsschen. Daher die Bezeichnung Sammelnussfrucht. Die rote Erdbeere ist der fleischig ausgewachsene Blütenboden, der sich mit der Reife vom Rand her durch pflanzliche Farbstoffe (Anthocyane) rötlich färbt. Die fünf kleinen, grünen Blätter auf der Erdbeerfrucht sind die Kelchblätter der ursprünglichen Erdbeerblüte.

Botanisch gesehen gehört die Erdbeere zur gleichen Familie wie Apfel, Birne und Pflaume: Sie ist ein Rosengewächs. Als Staude überdauert sie den Winter, dabei sterben die Blätter weitgehend ab und entstehen im nächsten Frühjahr erneut.

Der Duft gab den Namen

Ihr unbeschreiblicher Duft gab den Erdbeeren ihren Namen: Fragare ist das lateinische Wort für duften, vesca bedeutet "essbar", sodass der botanische Name der Walderdbeere Fragaria vesca so viel wie "essbarer Duft" bedeutet.

Wie vermehrt sich die Erdbeere?

Aus den Knospen der Erdbeerpflanze, die in den Blattachsen verborgen sind, entstehen so genannte Ausläufer. An diesen wachsen die Tochterpflanzen. Sobald sie eingewurzelt sind, stirbt die Verbindung zur Mutterpflanze ab. Aber natürlich kann sich die Erdbeere auch über die Samen vermehren. 

Die Züchtung von Erdbeeren

Wie werden Erdbeersorten gezüchtet?

Ziele der modernen Züchtungsarbeit sind vor allem widerstandsfähige Erdbeerpflanzen mit möglichst leckeren Früchten. Durch intensive Züchtungsarbeit gibt es heute weltweit mehr als 1.000 verschiedene Erdbeersorten.

Im Laufe der Zeit werden etablierte Sorten immer wieder durch Neuzüchtungen ersetzt, die noch bessere Qualitäten aufweisen. Die Erdbeerzüchtung verfolgt derzeit hauptsächlich zwei Ziele: Neue Sorten sollen gegen die wichtigsten Krankheiten oder Schädlinge resistent oder zumindest tolerant sein und die Blüh- und Fruchteigenschaften sollen verbessert werden.

Resistenz oder Toleranz sollte gegen die Bodenpilze Rote Wurzelfäule (Phytophthora fragariae), Rhizomfäule (Phytophthora cactorum) und Verticillium-Welke (Verticillium dahliae bzw. albo-atrum) bestehen.

Weiße Blüten einer Erdbeerpflanze
Über den Blättern stehende Blüten können besser bestäubt werden

Unter guten Blüheigenschaften versteht man Blüten, die über den Blättern wachsen. So können sie besser bestäubt werden, die Früchte besser und gesünder ausreifen und sie sind besser zu pflücken. Gute Fruchteigenschaften sind gutes Aroma und in Größe und Form einheitlich ausgebildete Früchte.

Wünschenswert sind außerdem gleichmäßig hohe Erträge und feste Erdbeeren, die gut transportiert werden können. Daneben spielen ebenso gesundheitsfördernde Eigenschaften, wie ein hohes antioxidatives Potential eine wichtige Rolle in der Züchtung.

Viele Jahre für eine neue Sorte

Es dauert viele Jahre bis eine neue Sorte entsteht. Dazu werden zwei Elternpflanzen mit den jeweils gewünschten Eigenschaften miteinander gekreuzt. Von den daraus entstehenden Erdbeeren werden Samen gewonnen und ausgesät. Die neuen Pflanzen sortiert man mit Blick auf das Züchtungsziel, dabei bedient man sich zum Teil molekularbiologischer Methoden, um frühzeitig erkennen zu können, ob die Pflanzen die gewünschten Eigenschaften besitzen. Circa 15 Prozent werden weiter vermehrt, aufgepflanzt und selektiert bis schließlich nach mehreren Jahren etwa 4-6 geeignete Pflanzen übrig bleiben. Angebaut werden aber längst nicht alle neu gewonnenen Sorten. 

Erwerbsanbau von Erdbeeren

Wie wachsen Erdbeeren auf dem Feld?

Ein Erdbeerfeld soweit das Auge reicht – für Erdbeerfans gibt es kein schöneres Bild. Doch vor dem Genuss sind bei Anbau und Ernte verschiedene Faktoren wichtig.

Die Erdbeerpflanze ist winterfest, aber empfindlich gegen Austrocknung in rauen, windigen oder allzu heißen Lagen. Erdbeeren verlangen einen tiefgründigen, humosen Lehmboden beziehungsweise lehmigen Sandboden. Der sollte gut mit Nährstoffen versorgt sein, einen ausreichenden Humusgehalt aufweisen und durchlässig sein.

Erdbeeranbau ist aufwendig

Erdbeeren werden als landwirtschaftliche Kulturpflanze großflächig und weitgehend mit Maschineneinsatz angebaut. Dennoch verbleibt ein vergleichsweise hoher Anteil an Handarbeit. Sie können in Flachkultur oder auf Dämmen angebaut werden, letzteres mindert den Krankheitsdruck durch Wurzelkrankheiten. Meist werden auf einem Damm zwei Reihen gepflanzt.

Zur Pflanzung bereitet der Landwirt einen tiefgründig gelockerten und vor allem unkrautfreien Boden vor, auf dem er Pflanzreihen von bis zu 50 m Länge anlegt. Es werden entweder Grünpflanzen oder Frigopflanzen gesetzt, letztere sind laublos und bis kurz vor der Pflanzung eingefroren. Je nach Pflanzsystem, Maschinenpark und Wüchsigkeit der gepflanzten Erdbeersorte wird ein Reihenabstand von gut 1 m und ein Abstand in der Reihe von 20-35 cm gewählt. Ein Erdbeerfeld wird ein oder meist zwei Jahre beerntet, dann steigt der Krankheitsdruck der Pflanzen und die Fruchtqualität nimmt ab. Zur Vermeidung von Krankheiten ist es erst drei bis vier Jahre später sinnvoll auf dem gleichen Feld wieder Erdbeeren anzubauen.

Schutzmaßnahmen im Jahresverlauf

Der Landwirt schützt Boden und Pflanzen mit verschiedenen Auflagen. Eine Strohauflage kurz nach der Vollblüte dämmt Konkurrenzpflanzen ein, schützt die reifenden Früchte vor Verunreinigung und hält den Boden feuchter. Ein vergleichbarer Schutz gelingt mit Mulchfolie oder Mulchmatten. Das "Pflanzen auf Folie" erfordert eine spezielle, zusätzliche Pflanzenbewässerung.

Wichtige Pflegemaßnahmen auf dem Feld sind zum Beispiel Hacken gegen Unkräuter, ausreichendes Wässern der Pflanzen besonders in der Anwachsphase nach dem Pflanzen sowie ausreichender Winterschutz vor allem gegen winterliches Austrocknen.

Erdbeerfeld mit schwarzen Mulchfolien
Mulchfolien halten den Boden länger feucht und schützen die Pflanzen vor Verunreinigung

Düngung von Erdbeerfeldern

Am besten können Erdbeeren ihren Nährstoffbedarf auf schwach sauren Böden decken, bei pH-Werten von 5,5 bis 6,5. Sauer wirkende mineralische Dünger sind gut geeignet, da sie die Aufnahme der Spurenelemente verbessern. Eine Grundversorgung des Bodens kann bereits durch Gründüngung erreicht werden. Stickstoffmangel führt zu gedrungenen Pflanzen und gelben Blättern. Fehlende Ausläufer, Blüten und Früchte sind ebenfalls ein Hinweis auf Nährstoffdefizite.

Steuerung der Ernte

Folie auf einem Erdbeerfeld
Steuerung der Erdbeerernte mithilfe von Folie und Vlies

Um einen möglichst frühen Erntetermin zu erreichen, pflanzt der Landwirt früh reifende Sorten und überzieht die Pflanzreihen mit einem Vlies. Die Wärme, die darunter entsteht, lässt die Erdbeeren schneller wachsen und ihre Früchte besser reifen. Für eine späte Ernte, sorgen spät reifende Sorten.
Auch mit der Farbe der Folie kann die Entwicklung der Erdbeeren gesteuert werden: Schwarze Folie speichert die Wärme und fördert die Entwicklung der Pflanzen, weiße Folie reflektiert die Wärme. Inzwischen gibt es auch mancherorts durch Abwärme beheizte Folientunnel, in denen die Erdbeeren früher reifen.

Geerntet wird von Hand

Ein Mann erntet Erdbeeren
Die Erdbeerernte ist mühsame Handarbeit

Eine reife Erdbeere ist voll ausgefärbt und ohne weißgelben Rand. Nur in diesem Zustand entwickelt sie ihr volles Aroma. Gepflückt wird mit den grünen Kelchblättern und einem Stück Stiel, um das "Auslaufen" von Saft und den vorzeitigen Verderb zu verhindern.

Die Ernte beginnt früh morgens und am besten bei Trockenheit, denn nasse Früchte verlieren ihr Aroma schnell. Die Ernte endet spätestens mit der Mittagshitze, die den empfindlichen Früchten schadet. Geerntet wird per Hand und meist von vielen Arbeitskräften. Es gibt aber auch Felder für Selbstpflücker, vor allem gegen Saisonende. Reife Früchte gibt es meist von Anfang Mai bis Ende Juli je nach Witterungsverlauf. Die empfindlichen Erdbeeren müssen rasch in den Handel oder nach Hause gebracht und am besten frisch gegessen werden oder sie sollten kühl und luftig lagern. 

Ökologischer Anbau von Erdbeeren

Was ist beim Anbau von Bio-Erdbeeren anders?

Im Ökoanbau von Erdbeeren ist chemischer Pflanzenschutz stark eingeschränkt und Mineraldünger verboten. Daher steht und fällt der Ertrag mit der Gesunderhaltung der Pflanzen. Bei der Kulturtechnik ähneln sich ökologischer und konventioneller Anbau grundsätzlich. Im Ökoanbau werden alle Maßnahmen noch feiner auf den Boden, die Standortbedingungen und die Erdbeersorten abgestimmt.

Erdbeerfeld mit Strohunterlage
Ökologischer Anbau von Erdbeeren

Standort, Sortenwahl und Fruchtfolge

Im Ökoanbau von Erdbeeren kommt es auf die richtige Sortenwahl, Standortwahl und Fruchtfolge an. Die Flächen müssen den passenden Boden, das passende Kleinklima und eine entsprechende Umgebung aufweisen. Die Nähe von Wald kann zu Problemen mit dem Erdbeerstecher führen, Wiesen in der Nachbarschaft erhöhen das Risiko von Drahtwürmern.

Die Erdbeersorte wird dem Standort entsprechend gewählt. Im Bioanbau überwiegen weniger empfindliche Sorten. Bei der Fruchtfolge wird auf einen häufigen Flächenwechsel geachtet, um den Krankheitsdruck der Pflanzen gering zu halten.

Die Unterschiede zum konventionellen Anbau sind unter anderem:

  • Der Abstand der Pflanzen ist größer. Der luftigere Stand schützt die Pflanzen vor zu großer Bodennässe. Das reduziert den Befalldruck mit Pilzkrankheiten, verringert aber auch den Flächenertrag.
  • Die Unkrautbekämpfung erfolgt durch mechanische Bodenbearbeitung und wird möglichst früh durchgeführt, meist durch Hacken oder Abflammen.
  • Chemischer Pflanzenschutz ist stark eingeschränkt.
  • Gedüngt wird mit organischem Dünger wie Rhizinusschrot, Kompost oder Düngern tierischer Herkunft. Dabei wird auf mäßigen Stickstoffeintrag geachtet, damit die Pflanzen nicht zu weich und damit anfälliger gegen Pilzinfektionen werden.
  • Weil die Erdbeere leichte, durchlässige Böden verlangt, ist die Bodenpflege wichtig. Standorte mit schweren Böden werden umso sorgfältiger behandelt, locker gehalten und zur rechten Zeit bearbeitet.

Direktvermarktung bietet Chancen

Erdbeeren aus Ökoanbau stammen meist aus regionalem Kleinanbau und werden direkt ab Hof vermarktet. Im Rahmen einer gesunden Kulturfolge ist die Öko-Erdbeere oft in die Anbauplanung ökologisch wirtschaftender Gemüsebaubetriebe eingebunden. Hohes Produktionsrisiko und hoher Arbeitsaufwand steigern die Preise, die aufgrund einer hohen Nachfrage aber auch erzielt werden können.

Steckbriefe der Erdbeersorten

Sehr frühe Erdbeer-Sorten

'Flair': mittlerer bis hoher Ertrag, hellrote, große bis mittelgroße, mittelfeste Frucht, guter bis sehr guter Geschmack
'Daroyal': hoher Ertrag, rote bis dunkelrote, große, mittelfeste bis feste Frucht, guter Geschmack
'Clery': mittlerer Ertrag, orangerote, große, mittelfeste Frucht, mittlerer bis guter Geschmack
'Honeoye': mittlerer bis hoher Ertrag, dunkelrote, große, mittelfeste Frucht, säuerlicher, aromatischer Geschmack

Frühe Erdbeer-Sorten

'Lambada': mittlerer bis hoher Ertrag, mittelrote, große, mittelfeste Frucht, süßer, sehr aromatischer Geschmack
'Darselect': mittlerer bis hoher Ertrag, orangerote, große, feste Frucht, süßer, aromatischer Geschmack
'Elsanta': hoher bis sehr hoher Ertrag, orangerote bis rote, große, feste Frucht, mäßig bis guter Geschmack, hoher bis sehr hoher Vitamin-C-Gehalt  

Mittelfrühe Erdbeer-Sorten

'Polka': hoher Ertrag, dunkelrote, mittel bis große, mittelfeste Frucht, süßer, aromatischer Geschmack
'Sonata': hoher Ertrag, orangerote, große, mittelfeste bis feste Frucht, guter, süßer Geschmack
'Figaro': mittlerer Ertrag, orangerote, große bis sehr große, feste Frucht, mittlerer bis guter Geschmack  

Späte Erdbeer-Sorten

'Symphony': mittlerer bis hoher Ertrag, orange- bis mittelrote, mittel bis große, feste Frucht, leicht säuerlicher, aromatischer Geschmack
'Senga Sengana': mittlerer bis hoher Ertrag, dunkelrote, mittelgroße, weiche bis mittelfeste Frucht, süßsaurer, aromatischer Geschmack
'Salsa': hoher Ertrag, orangerote, große, mittelfeste bis feste Frucht, mittlerer bis guter Geschmack

Sehr späte Erdbeer-Sorten

'Florence': hoher Ertrag, gleichmäßig dunkelrote, große, mittelfeste bis feste Frucht, aromatischer Geschmack
'Yamaska': hoher bis sehr hoher Ertrag, orangerote, große, mittelfeste bis feste Frucht, mäßig aromatischer Geschmack
'Malwina': mittlerer Ertrag, gleichmäßig rote, große, mittelfeste bis feste Frucht, mittlerer bis guter Geschmack

Remontierende Erdbeer-Sorten

'Cirafine': mittlerer Ertrag, gleichmäßig orangerote, mittelgroße, mittelfeste Frucht, süßer, fruchtiger, sehr aromatischer Geschmack
'Everest': geringer bis mittlerer Ertrag, gleichmäßig mittelrote, mittlere bis große, feste bis sehr feste Frucht, süßlicher, mäßig aromatischer Geschmack
'Mara des Bois': mittlerer Ertrag, leicht ungleichmäßig rote, mittelgroße, mittelfeste Frucht, sehr aromatischer Geschmack mit Walderdbeeraroma

Autorin: Ruth Rösch, Attendorn

Autoren: Engelbert Kötter, Walldürn-Rippberg und Dr. Katharina Seuser, Bonn; Dr. Bettina Pabel, Aschaffenburg und Dr. Claudia Müller, Bonn; Ruth Rösch, Düsseldorf; Julia Icking, Bonn |

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Hörfunkbeitrag April 2015

Erdbeeren
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Ran an die Erdbeeren

Rot, süß und lecker - für viele sind heimische Erdbeeren ein Zeichen dafür, dass es endlich Sommer wird. Anfang Mai beginnt die heimische Freiland-Saison.
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