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Erfolgsfaktoren für Bauernhofpädagogik

Der Bauernhof ist ein attraktiver Erlebnis- und Bildungsort für viele unterschiedliche Zielgruppen.

(aid) – Der Bauernhof ist ein attraktiver Erlebnis- und Bildungsort für viele unterschiedliche Zielgruppen. Zunehmend haben landwirtschaftliche Betriebe mit ihren agrarpädagogischen Angeboten Erwachsene im Blick: Menschen, die einen „richtigen“ Bauernhof kennenlernen wollen, Senioren, die freiwillig mit auf dem Hof anpacken, Demenzerkrankte, die Pflanzen und Tiere dort mit allen Sinnen erleben können.

Wie lässt sich das persönliche und betriebliche Potenzial dabei am besten ausschöpfen? Dieser Frage geht der Schwerpunkt in der aktuellen Ausgabe der aid-Fachzeitschrift B&B Agrar nach. Die vorgestellten Praxisbeispiele zeigen: Bäuerinnen und Bauern, die mit agrarpädagogischen Angeboten das Spektrum an Einnahmequellen erweitern wollen, brauchen nicht nur Kommunikationsfähigkeit, Ideen und stimmige Konzepte. Der Erfolg ist auch von Lage und Struktur der Betriebe abhängig. Jeder Hof ist anders und nicht jedes Konzept funktioniert überall.

Mit der steigenden Nachfrage nach professionellen bauernhofpädagogischen Angeboten wächst der Bedarf nach Qualifizierung – nicht nur für die Bäuerinnen und Bauern, die sich mit individuellen und hochwertigen Konzepten auf diesem Markt etablieren möchten. Auch (angehende) Lehrkräfte, die den Bauernhof als Thema für den außerschulischen Unterricht entdeckt haben, brauchen ein grundlegendes Verständnis für die Arbeitsabläufe in einem landwirtschaftlichen Produktionsbetrieb. Denn nur so lässt sich das zentrale Ziel erreichen, das alle Ansätze in Sachen Bauernhofpädagogik eint: Brücken bauen zwischen den Menschen in der Stadt und der Landwirtschaft.

Michaela Kuhn, www.aid.de

Weitere Informationen:

B&B Agrar (3-2016), www.bub-agrar.de
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=5603

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