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Ernährung und Klimaschutz

Was wir essen, wo und wie wir Lebensmittel einkaufen, lagern und zubereiten, das alles hat Einfluss auf die Umwelt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit 7 einfachen Alltags-Tipps das Klima schützen.

Fahrradkorb mit Lebensmitteln
Lucky Dragon / Fotolia.com

Wir Verbraucher können an vielen Stellen das Klima schützen. Eine sehr wirksame Maßnahme ist unser tägliches Essen. Denn was wir essen, wie wir Lebensmittel einkaufen, lagern und zubereiten, hat einen bedeutenden Einfluss auf das Klima. Immerhin ist in Deutschland unser Essen für ein Fünftel aller klimaschädlichen Stoffe, die Treibhausemissionen, verantwortlich.

Hier gibt's sieben konkrete Tipps, wie wir einfach und wirksam helfen können, das Klima zu schonen – und dabei zusätzlich unserer Gesundheit und dem Geldbeutel etwas Gutes tun. Das Klima schützen kann jeder. Und wann fangen Sie an?

7 Klimaschutz-Tipps

Grafik Frau fährt Fahrrad mit Lebensmitteleinkauf

Tipp 1: Das Auto für den Einkauf stehen lassen

Das Auto so oft wie möglich stehen lassen. Einkaufen zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln ist klimafreundlicher.

Grafik Gemüse

Tipp 2: Weniger Fleisch essen

Eine fleischbetonte Ernährung hat eine ungünstige Klima-Bilanz: Der Verbrauch an Wasser und Energie ist zehn Mal so hoch wie für pflanzliche Kost.

Grafik Mülleimer mit Lebensmittelmüll und ohne

Tipp 3: Keine Lebensmittel in den Müll

Kaufen Sie mit Einkaufszettel nur das ein, was Sie und Ihre Familie auch wirklich verbrauchen können. Sie werden staunen, wie viel Geld Sie sparen und wie viel Müll Sie vermeiden!

Grafik Marktstand

Tipp 4: Mit den Jahreszeiten Lebensmittel aus der Region essen

Jedes Lebensmittel legt auf dem Weg zu unserem Teller einige Kilometer zurück. Je regionaler und saisonaler wir einkaufen, desto kürzer und damit klimafreundlicher ist der Transportweg.

Grafik Bio-Produkte

Tipp 5: Bio-Lebensmittel bevorzugen

Im Vergleich zu konventionell angebauten Lebensmitteln ist der CO2-Ausstoß bei der Produktion von Öko-Produkten geringer. Außerdem werden weniger Boden und Wasser belastende Dünger und Pestizide verwendet bzw. ganz darauf verzichtet.

Grafik Freilandprodukte

Tipp 6: Saisonale und regionale Freilandprodukte wählen

Frische Ware vom Feld schmeckt nicht nur besser, sie benötigt weniger Wasser und produziert weniger CO2 als Ware aus Gewächshäusern, die oft mit hohem Energieaufwand beheizt werden.

Grafik Stromsparender Kühlschrank

Tipp 7: Klimafreundliche Küchengeräte nutzen

Das EU-Label kennzeichnet Küchengeräte mit niedrigstem Energieverbrauch. Das schont die Umwelt und spart Geld. Und der Umstieg auf Öko-Strom optimiert die Klimabilanz des Haushalts.

Zahlen und Fakten zum klimaschonenden Einkauf

Ein Mensch isst durchschnittlich 500 Kilogramm Lebensmittel im Jahr und produziert dadurch etwa zwei Tonnen Kohlendioxid. Etwa 45 Prozent davon entstehen bei der Erzeugung vom Acker bis zum Supermarkt, der Rest bei Einkauf, Lagerung und Verarbeitung.

Ein Kilogramm Rindfleisch lässt im konventionellen Anbau 13.000 Gramm CO2 entstehen, im Bio-Anbau 11.000 Gramm.

Wen man vorwiegend pflanzliche Lebensmittel isst, kommt man mit rund 215 Euro im Monat aus, also mit 20 Prozent weniger als bei einer fleischbetonten Ernährung.

Der tägliche Wasserverbrauch eines Deutschen liegt bei 130 Litern am Tag. Der virtuelle Wasserverbrauch, der überwiegend durch den Konsum von Lebensmitteln entsteht, liegt bei 4.000 Litern.

 

 

Autorin: Britta Klein, aid |

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