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Ernährungsbildung an Schulen?

Brauchen wir eine systematische Ernährungsbildung in der Schule? Mit dieser Frage beschäftigt sich die aid-Fachzeitschrift Ernährung im Fokus in ihrer aktuellen Ausgabe.

(aid) – Brauchen wir eine systematische Ernährungsbildung in der Schule? Mit dieser Frage beschäftigt sich die aid-Fachzeitschrift Ernährung im Fokus in ihrer aktuellen Ausgabe.

Die Professorinnen Silke Bartsch (PH Karlsruhe) und Barbara Methfessel (PH Heidelberg) erörtern die Herausforderungen, die eine globalisierte Welt an verantwortungsvolles Ernährungsverhalten stellt: Bei uns erhältliche Lebensmittel aus aller Welt fordern die Auseinandersetzung mit gesundheitlichen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Problemen der Globalisierung ein. Die Zukunft aller Menschen lässt sich nur sichern, wenn sich unser Handeln an den Prinzipien der Nachhaltigkeit ausrichtet.

Das setzt Offenheit, Bereitschaft und vor allem Wissen voraus. Die Autorinnen schlagen vor, Skandale, Ernährungsweisen und -trends im Unterricht aufzugreifen und grundlegendes Wissen zu Lebensmitteln – vom Acker oder Stall bis zum Teller – zu vermitteln. Das kann Schülern auch helfen, werbliche Produktinformationen von vertrauenswürdigen Informationsquellen zu unterscheiden und einen gesundheitsförderlichen Lebensstil zu entwickeln.

Chefredakteurin Dr. Birgit Jähnig fasst das einhellige Pläydoyer der Autorinnen zusammen: „Unsere Kinder müssen von klein auf lernen, wie sie ihr Leben gesundheitsförderlich gestalten können.“ Dass dabei viele Wege zum Ziel führen können, führt Dr. Margareta Büning-Fesel, Geschäftsführender Vorstand des aid, in ihrem Zwischenruf aus.

Eva Neumann, www.aid.de

 

Weitere Informationen:

aid-Zeitschrift „Ernährung im Fokus“, Heft 03-04/2016

Bestell-Nr. 5682, Preis: 4,50 Euro

www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=5682

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