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Ernährungskommunikation wird national gebündelt

Die Kompetenzen in der Ernährungskommunikation werden ab 2017 gebündelt. Kern des neuen "Bundeszentrums für Ernährung" wird der aid infodienst e. V. sein.

Obstschälchen
pixabay

(aid) – Die intensiven Diskussionen und häufigen Berichterstattungen rund um das Thema „Ernährung“ zeigen dessen hohen gesellschaftlichen Stellenwert. Deswegen wird von Seiten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine zentrale Einrichtung geschaffen, die Ernährungskommunikation und -kompetenz bündelt. Dafür wird ein neues „Bundeszentrum für Ernährung“ aufgebaut.

Fest steht, dass der wesentliche Kern des neu zu errichtenden Bundeszentrums der aid infodienst e. V. (aid) sein wird. Zusammen mit anderen Arbeitsbereichen, die derzeit in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angesiedelt sind. Der Plan ist, das „Bundeszentrum für Ernährung“ organisatorisch in der BLE zu verorten und so auszustatten, dass es künftig als die Stimme und der Ansprechpartner für alle Fragen der Ernährung – vom Acker bis zum Teller – und in jedem Lebensalter wirken kann und wahrgenommen wird.

„Ich begrüße ausdrücklich diesen strukturellen Schritt, die bisherige Vielfalt an Ernährungsinformationen in einer Einrichtung zusammenzufassen“, sagt Dr. Margareta Büning-Fesel, Geschäftsführender Vorstand des aid und zukünftige Leiterin des Bundeszentrums. „Erstmals besteht nun die einmalige Chance, in der Ernährungskommunikation für Deutschland mit einer einheitlichen Stimme sprechen zu können.“

Der inhaltliche Ausbau des Bundeszentrums für Ernährung hin zu einem nationalen Kompetenz- und Kommunikationszentrum zu Ernährungsfragen wird schrittweise in einem engen Abstimmungsprozess mit allen betroffenen Akteuren erfolgen. Ziel der gemeinsamen Bemühungen ist, zeitnah die noch offenen Fragen zu klären und für Planungssicherheit für alle Beteiligten zu sorgen.

Seit 1950 hat der aid mit seinen Fachinformationen für die Landwirtschaft auch mit Medien rund um Tier und Pflanze einen sehr hohen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad im gesamten Agrarsektor geschaffen. Kaum eine Generation landwirtschaftlicher Praktiker kam um die kompakten und praxisnahen Hefte herum. Auch diese Kompetenzen bleiben erhalten.

www.aid.de

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