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Ernährungskompetenz ist Lebenskompetenz

Gut essen macht stark! Kindern mögen den Spruch satt sein. Doch auf gesellschaftlicher Ebene ist was dran. Ernährungskompetenz ist Lebenskompetenz und hilft soziale Ungleichheit zu verringern.

Mann in Stark-Pose mit Paprika auf Schulter
VadimGuzhva / Fotolia.com

Die Kluft zwischen dem Gesundheitszustand gut situierter Verbraucher und sozial schwächerer Menschen ist groß. Mangelnde Ernährungskompetenz ist ein Grund, weshalb Menschen mit geringer Bildung oder niedrigem Einkommen häufiger Übergewicht haben als Personen mit einem höherem sozio-ökonomischem Status. Diese Polarisierung von Lebenschancen fordert ein gesamtgesellschaftliches Engagement. Ernährungskommunikation und -bildung können hier einen Beitrag leisten.

Wichtiges Element der Daseinsversorge

Ernährungskompetenz ist die Fähigkeit, theoretische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten im Ernährungsalltag in angemessenes Handeln umzusetzen. Sie ist damit eine Schlüsselkompetenz in der Daseinsvorsorge. Ernährungskompetenz unterstützt Menschen dabei, ihren Alltag zu bewältigen und zu gestalten. Das gilt für den Ernährungsalltag zu Hause, wo Koch- und Konsumkompetenzen eine Rolle spielen, aber auch beim Lebensmitteleinkauf. Förderung und Unterstützung müssen früh ansetzen und die große Bandbreite von Lebenssituationen und Hilfebedarfen berücksichtigen – damit Familien durch den Erwerb von Ernährungskompetenz ihre Essgewohnheiten verbessern und ihren Ernährungsalltag selbstbestimmt, verantwortungsbewusst und genussvoll gestalten können.

Andrea Fenner, Edinburgh |

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