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Saatgut-Check

Wer noch Saatgut aus vergangenen Jahren übrig hat, sollte dieses vor der Aussaat auf seine Haltbarkeit und Keimfähigkeit hin prüfen.

Saatgut auf einer Hand
iStock / LianeM

Prüfen Sie altes Saatgut bevor Sie es verwenden immer erst auf seine Haltbarkeit (Angaben auf der Saatgutpackung): Im Zweifelsfall können Sie eine Keimprobe durchführen, bei der eine bestimmte Anzahl Samen auf feuchtem Papier bei Zimmertemperatur zum Keimen gebracht wird. Keimen weniger als 50 % der Samen, sollten Sie besser neues Saatgut erwerben. Liegt die Keimfähigkeit zwischen 50 und 60 %, empfiehlt es sich, doppelt so dicht wie üblich auszusäen. Alle Werte über 75 % weisen auf ausreichend keimfähiges Saatgut hin.

Beim Kauf neuen Saatguts sollten Sie Sorten wählen, die sich aufgrund von eigenen Beobachtungen (Notizen aus den Vorjahren!) bewährt haben. Zudem sollten die Sorten qualitativ gut, ertragssicher sowie wenig krankheitsanfällig sein und natürlich gut schmecken.

Durchschnittliche Keimfähigkeit verschiedener Gemüsearten

Keimfähigkeit in Jahren Gemüseart
1-2 Jahre Karotten, Lauch, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Zwiebeln, Schnittlauch
2-4 Jahre Bohnen, Erbsen, Kresse, Mais, Radieschen, Rettich, Salat, Sellerie, Spinat, Tomaten, Dill, Fenchel, Mangold, Paprika, Spinat
4-6 Jahre Gurken, Kürbisse, Melonen, Zucchini, Kohlgewächse, Endivie

 

Jörg Planer, Meckenheim |

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