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Essen mit Körper, Herz und Verstand – Achtsamkeit in der Ernährung

Permanentes Multitasking, Stress und Zeitmangel führen häufig zum Essen „nebenbei“ oder „to go“. In der heutigen Zeit ist es gar nicht so einfach, sich auf eine achtsame Ernährung einzulassen.

Apfel mit Herz
BillionPhotoscom / Fotolia.de

(aid) – Permanentes Multitasking, Stress und Zeitmangel führen häufig zum Essen „nebenbei“ oder „to go“. In der heutigen Zeit ist es gar nicht so einfach, sich auf eine achtsame Ernährung einzulassen. Wie gelingt der Spagat zwischen Achtsamkeit und Alltag?

Das Thema Achtsamkeit ist nicht neu, aber gerade zurzeit sehr populär. Auch in der Ernährung hat sie ihren Platz: Achtsamkeit steht hier für bewusstes, genussvolles Essen. Kalorienzählen oder schlechtes Gewissen werden durch eine bessere Wahrnehmung von Hunger und Sättigung ersetzt. Um Ernährungsgewohnheiten zu ändern, müssen diese aber erst einmal wieder bewusst wahrgenommen werden. Die Ernährungsberatung kann die Achtsamkeit dabei im Sinne einer ganzheitlichen Therapie mit in den Beratungsprozess einbeziehen.

Beim 19. aid-Forum werden wir unter anderem diesen Fragen nachgehen:

  • Wie können wir lernen, wieder achtsam zu essen?
  • Wie kann vermittelt werden, wie wichtig Achtsamkeit bei der Gewichtsreduktion oder zum Erreichen des Wohlfühlgewichtes ist?
  • Welche Vorteile bieten Genusstrainings für Patienten in der Ernährungstherapie?
  • Welche Fortbildungsmöglichkeiten gibt es für Ernährungstherapeuten?

Mit ihrem Vortrag „Achtsamkeit und Gesundheit“ eröffnet die Bonner Psychologin Gaby Vychodil das aid-Forum. Im Anschluss beschäftigt sich Trainer und Autor Helgo Bretschneider, „Impuls-Seminare“/Bad Honnef, in seinem Vortrag mit der täglichen Datenflut und versucht eine Antwort auf die Frage zu geben: „Haben wir noch Zeit zu essen?“ Dr. Katrin Imbierowicz, Fachärztin für psychosomatische Medizin & Psychotherapie am Universitätsklinikum Bonn, erklärt in ihrem Vortrag „Zusammenspiel von Achtsamkeit und Ernährung“ unter anderem, warum das Hunger- und Sättigungsgefühl bei vielen Menschen nicht mehr funktioniert. Von ihren Erfahrungen aus ihrer Praxis für Ernährungstherapie & Ernährungspsychologie berichtet Jocelyne Reich-Soufflet aus Frankfurt am Main: „Wie wird über das Essen, das körperliche und seelische Wohlbefinden beeinflusst?“. Dr. Julia Bollwein, Leiterin vom Institut für Achtsames Essen in München, geht in ihrem Vortrag „Achtsame Kommunikation zwischen Körper, Kopf und Teller“ auf den Unterschied zwischen „Körperhunger“ und „Seelenhunger“ ein – welche Essimpulse kommen von außen, welche von innen? Den Abschluss der Vorträge bildet der Beitrag von Gesundheitswissenschaftlerin Jutta Kamensky vom „Gesundheitsmanagement – Training & Coaching“ in Ulm „Achtsam genießen lernen und lehren in der Praxis“. Sie erklärt, wie Genussfähigkeit trainiert werden kann.

Im Anschluss haben die Teilnehmenden des Forums außerdem die Möglichkeit, zwischen fünf Workshops zu wählen und sich selbst aktiv mit dem Thema Achtsamkeit in der Ernährung auseinanderzusetzen.

Das 19. aid-Forum findet am 21. September 2016 von 9.00 bis 17.30 Uhr im Wissenschaftszentrum in Bonn statt. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein und mitzudiskutieren.

Programm, weitere Informationen und Anmeldung: www.aid.de/aid-forum.

aid-Tagungsbüro, c/o pressto gmbh, Thomas Eckelmann, Tel.: 0221 88 88 58-12, Fax: 0221 88 88 58-88, E-Mail: aid@pressto.biz.

www.aid.de

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