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Schulobst und -gemüse

Das Schulobst und -gemüseprogramm der EU entwickelt sich zu einer Erfolgsgeschichte. In Deutschland nehmen derzeit neun Länder daran teil.

Junge mit Orangenscheiben vor den Augen
iStock.com / TatyanaGI

Schulen, Schüler und Eltern sind begeistert vom EU-Schulobst und -gemüseprogramm. Das zeigt eine Evaluation des Programms in Deutschland für das Schuljahr 2010/2011, die das Bundesernährungsministerium Mitte 2012 veröffentlicht hat. Diese ergab auch, dass in fast allen Ländern das Wissen und der Obst- und Gemüseverzehr bei den teilnehmenden Kindern während des Programms erhöht werden konnte. Der Effekt war besonders deutlich bei Kindern in sozioökonomisch schwierigen Lagen. Eine weitere Evaluierungsphase ist derzeit in Vorbereitung.

Die Durchführung des Programms ist Ländersache. Zur Zeit werden überwiegend Grundschulen und zum Teil auch Förderschulen und vorschulische Einrichtungen in das Programm mit einbezogen. Zielgruppe sind aber alle Kinder und Jugendlichen in Bildungseinrichtungen.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor des Programms ist kostenfreie Abgabe und die Verpflichtung der teilnehmenden Einrichtung, pädagogische Begleitmaßnahmen durchführen. Hierzu zählen beispielsweise ein regelmäßiges gesundes Schulfrühstück in der Klassengemeinschaft, der Besuch eines Bauernhofes, ernährungsbildende Maßnahmen im Unterricht oder das Angebot einer Koch AG.

Aktuell nehmen neun Bundesländer am Schulobst und –gemüseprogramm teil:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Bremen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen-Anhalt
  • Thüringen

Weitere Informationen und die Links zu den einzelnen Ländern finden Sie auf dieser Seite:  www.bmel.de.

Autorin: Silke Hoffmann, Bielefeld |

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Nun ist es beschlossene Sache: Ab dem Schuljahr 2017/2018 können Schulmilch, Obst und Gemüse im Rahmen des neuen EU-Schulprogramms zusammen bezogen werden. Das Bundeskabinett hat das neue EU-Programm zur Abgabe von Obst, Gemüse und Milch an Schulen und Kindertagesstätten nun endlich freigegeben.

Die Zusammenlegung des Schulobst- und -gemüseprogramms mit dem Schulmilchprogramm hat das Ziel, dass wieder mehr Kinder diese Lebensmittel verzehren. Über die tägliche Versorgung damit soll die Akzeptanz der Kinder für Obst, Gemüse und Milch erhöht werden und ihre Vorliebe dafür fördern. Grundlage für das neue Programm sind die Rahmenbedingungen, die sich beim Schulobstprogramm als Erfolgsfaktoren herausgestellt hätten: Die kostenfreie Abgabe und die Verpflichtung der teilnehmenden Einrichtung, pädagogische Begleitmaßnahmen durchführen. Hierzu zählen beispielsweise ein regelmäßiges gesundes Schulfrühstück in der Klassengemeinschaft, der Besuch eines Bauernhofes, ernährungsbildende Maßnahmen im Unterricht oder das Angebot einer Koch AG. Darüber können sich die Kinder auch mit Fragen im weiteren Zusammenhang auseinandersetzen wie gesunde Ernährungsgewohnheiten, die Vermeidung von Lebensmittelabfällen, lokale Nahrungsmittelproduktionsketten oder ökologischer Landbau. 
Für die Länder wird eine Teilnahme am neuen Schulprogramm noch attraktiver: So entfällt für Obst und Gemüse künftig der Grundsatz der Kofinanzierung.

Weitere Infos unter www.bmel.de

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