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Fisch: Gesund essen

Fische sind vielfältig im Geschmack und beliefern den Körper mit wichtigen Nährstoffen wie Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Seefisch trägt zudem wesentlich zur Jodversorgung bei.

Fischgericht Messer und Gabel
AK-DigiArt / Fotolia.com

Fische sind nicht nur lecker, sie versorgen den Körper obendrein mit wichtigen Nährstoffen wie Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Die Fettsäuren im Fischfett sind gut für Herz, Gehirn und Immunsystem.

See- und Süßwasserfische liefern viele wertvolle Nährstoffe:

  • hochwertiges Eiweiß (Protein), das leicht verdaulich ist,
  • lebensnotwendige und gesundheitsfördernde Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren),
  • wertvolle Vitamine,
  • Mineralstoffe, Seefische vor allem Jod.

Der Fettgehalt schwankt je nach Fischart und biologischem Reifezyklus der Tiere. Fischöle und vor allem die fetteren Fische liefern insbesondere Omega-3-Fettsäuren, damit gehören Fischöle zu den "guten Fetten". Einen hohen Gehalt am Omega-3-Fettsäuren haben zum Beispiel Lachs, Sardellen, Sardinen, Hering, Makrele und Forelle.

Mit Fisch gegen den Kropf

Viele Menschen leiden an leichtem Jodmangel, denn nur wenige Lebensmittel enthalten Jod in nennenswerten Mengen. Seefisch trägt wesentlich zur Versorgung bei. Vor allem die Verwendung von Jodsalz sowie damit hergestellte Produkte tragen zur Bedarfsdeckung des Körpers mit diesem wichtigen Spurenelement bei. Er braucht Jod für den Aufbau der Schilddrüsenhormone, die lebenswichtige Aufgaben erfüllen. Die Jodversorgung in Deutschland hat sich zwar in den letzten Jahren verbessert, dennoch sind vor allem Jugendliche und junge Erwachsene häufig nicht ausreichend mit Jod versorgt (Nationale Verzehrstudie II). Die Vergrößerung der Schilddrüse wird auch Kropf oder Struma genannt. Mit Seefisch kann man die Jodversorgung deutlich verbessern. Mit mittleren Gehalten von 100 bis 200 Mikrogramm pro 100 Gramm wird der tägliche Jodbedarf bereits durch eine Fischportion von etwa 150 Gramm gedeckt.

Autorin: Ruth Rösch, Düsseldorf |

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