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Gelbe Rundumleuchten in der Landwirtschaft

Nur landwirtschaftliche Fahrzeuge, die ungewöhnlich breit oder lang sind dürfen mit Rundumleuchten ausgestattet werden. Das gleiche gilt für deren Begleitfahrzeuge.

Gelbe Rundumleuchte
Budimir Jevtic / Fotolia.com

Gelbe Rundumleuchten findet man sehr häufig bei überbreiten (mehr als 3 m) landwirtschaftlichen Fahrzeuge wie selbstfahrende Arbeitsmaschinen wie Mähdrescher, Kartoffelroder, Rübenroder usw. Die Leuchten sollen Verkehrsteilnehmer vor diesen großen und oft langsamer fahrenden Maschinen warnen. Immer öfter sieht man aber auch ganz gewöhnliche Schlepper damit herumfahren. Vor allem junge Landwirte setzen sie gerne ein. Doch ist das eigentlich erlaubt?

Grundsätzlich gilt: Die Benutzung von Rundumleuchten ist genehmigungspflichtig. Nach § 52 Abs. 4 der Straßenverkehrszulassungsordnung dürfen nur Fahrzeuge mit ungewöhnlicher Breite oder Länge oder mit ungewöhnlich breiter oder langer Ladung mit Rundumleuchten ausgestattet werden, wenn das zuständige Straßenverkehrsamt das vorgeschrieben hat. Das gleiche gilt für Begleitfahrzeuge solch überbreiter Fahrzeuge (z. B. bei Überführungsfahrten). In der Land- und Forstwirtschaft sind das in der Regel die anfangs genannten überbreiten Fahrzeuge. Im Einzelfall sind von diesen Vorgaben auch Ausnahmen möglich. Sie sind bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde zu beantragen.

Autor: Günter Heitmann, DVR |

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