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Gerätepflege - Klarschiff im Gartenhaus

Die Pflege der Gartengeräte ist eine eher unbeliebte Arbeit, die gerne vernachlässigt, oft aber auch schlichtweg vergessen wird.

Gartengeräte vor einer Steinmauer mit Fenster
photofranz56 / Fotolia.com

Wenn es gegen Ende des Jahres draußen plötzlich nass und kalt wird, zieht man sich gerne ins warme Haus zurück und vergisst schnell, dass da noch Spaten und Hacke im feuchten Gartenschuppen stehen – nicht selten noch stumpf und schmutzig von der letzten Gartenarbeit. Solch vernachlässigte Werkzeuge haben in der Regel eine kurze Lebensdauer. Dabei kostet die Pflege der Gartengeräte gar nicht viel Zeit. Oft reichen wenige Stunden aus, um den gesamten Inhalt des Gartenschuppens wieder einmal auf Vordermann zu bringen.

Am Anfang steht das Saubermachen

Alle Geräte, die in Kontakt mit Erde oder Pflanzen kommen wie Spaten, Gartenschere oder Rasenmäher, sollten regelmäßig gesäubert werden. Anhaftenden Schmutz kann man gut mit einer Bürste – bei hartnäckigen Verkrustungen auch mit einer Drahtbürste – beseitigen. Für Feinarbeiten verwendet man am besten ein trockenes oder feuchtes Baumwolltuch. Bei einer Nassreinigung sollten Sie an das Nachtrocknen denken, um zu verhindern, dass das Metall Rost ansetzt. Sollten Ihre Gerätschaften während längerer Standzeiten dennoch einmal Rost angesetzt haben: Diesen bekommen Sie gut mit Stahlwolle, wie man sie auch in der Küche verwendet, beseitigt.

Scharf macht mehr Spaß

Wenn das Werkzeug dann einmal richtig sauber ist, sollten Sie sich noch etwas Zeit nehmen, um alle schneidenden Teile zu schärfen. Denn das Arbeiten mit einer scharfen Hacke oder einem scharfen Spaten macht viel mehr Spaß und ist viel effektiver. Außerdem vermeiden Sie unnötige Verletzungen an Pflanzenteilen, wenn Sie mit einer scharfen statt stumpfen Schere schneiden. Schleifarbeiten an Gartengeräten mit größeren Klingen wie Spaten, Hacken oder Äxte können Sie mit etwas Übung leicht selbst durchführen. Dazu verwendet man eine einfache Metallfeile oder, wenn vorhanden, eine elektrische Doppelbock-Schleifmaschine. Das Schleifen von Garten- oder Astscheren erfordert hingegen schon etwas mehr Geschick. Ungeübte sollten diese Arbeit daher lieber an einen Fachmann abgeben. In einigen Gartencentern wird ein solcher Service zu vertretbaren Preisen angeboten.

Gut geölt in den Winter

Bevor Sie die Werkzeuge in die Winterpause schicken, sollten Sie diese noch mal auf Beschädigungen überprüfen. Defekte Werkzeugteile wie gebrochene Holzstiele sind unbedingt auszutauschen, da sie eine Gefahr für den Anwender darstellen. Überprüfen Sie aus dem gleichen Grund auch alle losen und festen Verbindungsteile und erneuern diese gegebenenfalls. Die Lebensdauer der Geräte erhöht sich ungemein, wenn Sie alle metallenen Teile vor dem Winter etwas ölen oder fetten. Denn im Gartenhaus herrscht über Winter doch meist eine recht hohe Luftfeuchte, die schnell zum Rosten führen kann. Besonders bei beweglichen Teilen wie Ast- oder Gartenscheren ist ein Tröpfchen Öl besonders wichtig, um sie gängig zu halten.

Motorisierte Geräte in der Werkstatt warten lassen

Alle motorisierten Gartengeräte wie Rasenmäher, Heckenschere und Kettensäge sollten vor dem winterlichen Ruhen gründlich gereinigt werden. Gerade beim Arbeiten im feuchten Herbst bleiben oft Schnittgutreste am Schneidwerk hängen. Überprüfen Sie alle Verschleißteile und lassen diese bei Bedarf erneuern. Es empfiehlt sich, die Wartungsarbeiten in regelmäßigen Abständen von einer Fachwerkstatt durchführen zu lassen. Jetzt im Winter haben diese meist mehr Zeit als kurz vor der neuen Gartensaison.

Geeignete Unterbringung der Gartenwerkzeuge

Ob Keller, Garage oder Gartenschuppen: Der Raum sollte die Geräte vor Wind und Wetter schützen. Wenn dort auch Elektrogeräte, Maschinen mit Verbrennungsmotoren oder Wasserpumpen untergebracht werden sollen, muss der Raum zusätzlich frostfrei und trocken sein.

Autor: Jörg Planer, Meckenheim |

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iStock.com / AzmanJaka
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