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Gut gemacht?!

Das Forum Wissenskommunikation 2016 lief unter dem Motto „Von gut gemeint zu gut gemacht“. Eine Gelegenheit für die 90 Teilnehmenden, Wissen auszutauschen und neue Netzwerke zu bilden.

(aid) – Gute Referenten, gute Methoden, gute Gespräche, gutes Ambiente und sogar das Wetter hat mitgespielt: Beim Forum Wissenskommunikation 2016, das am 4. und 5. April in den hoffmanns höfen in Frankfurt stattfand, hat einfach alles gepasst. Die Veranstaltung lief unter dem Motto „Von gut gemeint zu gut gemacht“. Vier bundesweit tätige Organisationen hatten sie gemeinsam geplant und angeboten:

  • FiBL Deutschland (Forschungsinstitut für biologischen Landbau),
  • aid infodienst e. V.,
  • BÖLW (Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft) und
  • KTBL (Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft).

Das Forum war auf Partizipation und Austausch rund um das Thema Wissenskommunikation in der Landwirtschaft angelegt. Ziel war es, dass die rund 90 Teilnehmenden ihre eigenen Erfahrungen einbringen und ihr Wissen austauschen. Dadurch sollte ein Netzwerk entstehen, das auch über die zwei Tage hinaus wirkt. Insgesamt konnten die Teilnehmenden aus 19 Workshops wählen.

Drei dieser Workshops hat der aid infodienst moderiert: zu Webinaren/Virtuellen Konferenzen, zum verständlichen Schreiben und zum kreativen Schreiben.

„Mir war besonders wichtig, dass die Teilnehmenden mitnehmen, dass Webinare, aber auch virtuelle Konferenzen eine besonders intensive Vorbereitung brauchen, weil die non-verbale Kommunikation komplett wegfällt“, sagt Britta Ziegler, Redaktionsleiterin Landwirtschaft im aid. „Sie sind jedoch eine perfekte Ergänzung zum üblichen Angebot in der Wissensvermittlung.“ Und Harald Seitz, aid-Pressesprecher, der die Workshops zum Schreiben leitete, freut sich, dass die Teilnehmenden verstanden haben, dass der „Küchenzuruf“ fürs Schreiben unerlässlich ist. Der Küchenzuruf ist die Kernbotschaft eines jeden Textes.

Da die Workshops zum Teil direkt im Anschluss evaluiert wurden, war sofort klar, was die Teilnehmenden daraus mitgenommen hatten. Das Feedback reichte von „mehr Zeit für Konzeption von Print- und Online-Medien nehmen“ über den Unterschied von Output und Outcome bis hin zu der Erkenntnis, dass man anhand eines Ziegelsteins lernen kann, wie ein kreativer Texteinstieg funktioniert.

Die innovativen Elemente des Forums brachten die Teilnehmenden aber nicht nur ins Gespräch, sondern auch zum Staunen. Vor allem das Graphic recording faszinierte: Einige Workshops wurden von einem Tagungszeichner live festgehalten, zum Beispiel die Fishbowl-Diskussion zur Zukunft des Wissenstransfers. Die bunten und eingängigen Ergebnisse waren der Blickfang der Tagung.

Ein weiteres Highlight zum Ende der Veranstaltung war der Science Slam, bei dem anhand des Beispiels „Tourismus im Mittelalter“ nicht nur klar wurde, dass die Veranstalter einen Blick über den Tellerrand gewagt hatten, sondern auch, wie Wissen pointiert, witzig und auf den Punkt vermittelt werden kann.

www.aid.de und Ann-Kathrin Spiegel, FiBL

Weitere Informationen:

Das Forum Wissenskommunikation ist Teil des Projektes „Auf Augenhöhe: Wissenstransfer zwischen Forschung und Praxis der ökologischen und nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft“, das vom Bundeslandwirtschaftsministerium im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) gefördert wird.

Die Dokumentation der Tagung ist ab Ende April erhältlich: http://www.fibl.org/de/deutschland/themen-de/wissenstransfer-de/forum-wissenskommunikation.html

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