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Hauswirtschaftliche Dienstleistungen

Hauswirtschaftliche Dienstleistungen liegen im Trend. Wer als Anbieter auf dem Markt bestehen will, muss für ein qualitativ hochwertiges Angebot und ein durchdachtes Marketing sorgen.

Eine junge und alte Frau kochen
goodluz / Fotolia.com

Nur wenige Tätigkeitsbereiche haben in den vergangenen Jahren so zugenommen wie hauswirtschaftliche Dienstleistungen. Aufgrund der sich ändernden demografischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen fragen zunehmend auch Privathaushalte diese Leistungen nach. Für Nebenerwerbsbetriebe oder Landwirtinnen, die ein weiteres finanzielles Standbein suchen, können diese Dienstleistungen zu einer potenziellen Einkommensquelle werden. Doch wie sieht der Markt für gewinnorientierte Dienstleistungsunternehmen mit oder ohne Beschäftigte aus? Welcher Weg ist der richtige: Einzelunternehmen oder Kooperation? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gilt es zu beachten?

Markt für legale Anbieter ist eng

Wer hauswirtschaftliche Dienstleistungen anbietet, sollte sich darüber bewusst sein, dass der Markt für legale Anbieter unter Umständen eng sein kann. Nicht-Qualifizierte oder illegale Beschäftigungsverhältnisse konkurrieren mit qualitativ hochwertigen Angeboten. Gerade das kann jedoch ein Vorteil bei der Kundenakquise sein: Das eigene Angebot sollte den hohen Kundennutzen bei gut ausgebildeten hauswirtschaftlichen Fachkräften mit Berufspraxis herausstellen. Neue Dienstleistungsfelder und Zielgruppen sowie ein durchdachtes Marketing können den Wettbewerbsdruck ebenfalls mindern.

Angestellt oder selbstständig?

Ob die hauswirtschaftliche Dienstleistung als Einzelunternehmen, im Beschäftigungsverhältnis oder in einer Kooperation angeboten wird, ist - neben der Frage des Tätigkeitsfeldes - auch eine Frage der Persönlichkeit. Als Einzelunternehmerin muss die Anbieterin in jedem Fall über möglichst gleichbleibende freie Arbeitskapazitäten verfügen, Aufträge können nicht in jeder beliebigen Größe angenommen werden. Entscheidungen und Controlling liegen dagegen in einer Hand. Bei Kooperationen können sich die Beteiligten dagegen leichter spezialisieren, vertreten und Aufträge flexibler annehmen. Meist überwiegen die positiven Aspekte einer Kooperation, insbesondere Synergie-Effekte können besser genutzt werden und die Marktpositionierung ist häufig besser als bei Einzelunternehmen.

Wer sich ernsthaft für diese Einkommensquelle interessiert, sollte vor allem die rechtlichen Aspekte im Blick haben. Je nach Anzahl der Kunden kann eine Scheinselbstständigkeit vorliegen. Auch die Art der Tätigkeit und wie diese ausgeübt wird, spielt eine wichtige Rolle und entscheidet letztlich, ob die Dienstleistung zum Beispiel eher als Mini-Job einzuordnen ist – mit einem Anspruch auf Lohnfortzahlung im Urlaub oder im Krankheitsfall.

Autoren: Heike Stommel, Bonn und Dr. Martin Heil, aid |

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picture factory / Fotolia.com
Ökonomie, Recht, Soziales

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