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Hochbeet

Wer nicht viel Platz im Garten hat, kann es mit einer cleveren Alternative zum herkömmlichen Flachbeet probieren: Hochbeete. Neben praktischen Vorteilen bieten sie auch etwas fürs Auge.

Garten Hochbeet
D. Ott / Fotolia.com

Der besondere Vorteil eines Hochbeets liegt im Rücken schonenden Arbeiten. Daher sind Hochbeete vor allem bei älteren Menschen sehr beliebt. Doch damit es bei jüngeren Gärtnern erst gar nicht erst zu Rückenschmerzen kommt, empfiehlt es sich, schon sehr viel früher über ein Hochbeet nachzudenken. Auch Rollstuhlfahrern bietet ein Hochbeet die Möglichkeit, der geliebten Gartenarbeit nachzugehen.

Ein Hochbeet wird üblicherweise kastenförmig in Nord-/Südrichtung angelegt. Es sollte etwa zwei Armlängen breit sein, sodass man mit den Händen bequem bis zur Beetmitte reichen kann. Die Länge ist beliebig. Für die Beeteinfassung wird meist Holz in Form von Rund- oder Kanthölzern oder Holzbohlen verwendet. Alternativ kann jedoch auch Beton eingesetzt werden - zum Beispiel L-Betonsteine -, womit die Lebensdauer des Beetes deutlich erhöht wird. Im Gartenfachhandel sind auch vorgefertigte Bausätze erhältlich, die zu Hause nur noch zusammengebaut werden müssen.

Wer sich für Holz als Material entscheidet, sollte es möglichst mit einem pflanzenverträglichen Imprägniermittel behandeln, um die Lebensdauer zu erhöhen. Aufgrund der hohen Widerstandsfähigkeit ist Lärchenholz zu empfehlen.

Gefüllt wird das Hochbeet mit gewöhnlicher Garten- und Komposterde. Alternativ kann man das Hochbeet aber auch schichtweise mit Grünschnittresten, Laub und Kompost befüllen, wie es bei Hügelbeeten üblich ist (siehe Link unten). In den Herbstmonaten stehen diese Gartenabfälle in den meisten Gärten in ausreichender Menge zur Verfügung.

Autor: Jörg Planer, Meckenheim |

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