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Holz - Energie ohne Ende

Sollte man Holz verbrennen? Die Antwort ist: ja – wenn man das richtige Holz verbrennt, zum richtigen Zeitpunkt und mit der richtigen Technik.

Brennender Holzscheit
aid

Holz ist ein natürlicher Energiespeicher, der sich permanent in unseren Wäldern erneuert – flexibel und nach Bedarf einsetzbar, risikoarm zu transportieren, ohne Lagerungsrisiken für die Umwelt. Besonders klimagünstig und ökologisch vorteilhaft ist es, Holz am Ende der stofflichen Nutzung zu verbrennen: Zum Beispiel, wenn ein alter Dachstuhl ersetzt wird. Dabei fällt Altholz an, das auch nach Jahrzehnten „unterm Dach“ noch immer in seiner Biomasse die Sonnenenergie speichert, die der Baum bei seinem Wachstum eingelagert hat. Mit der Verbrennung kann man sie wieder abrufen, spart so große Mengen an fossiler Energie wie etwa Rohöl und entlastet die Atmosphäre. Erfolgt dies in dafür ausgelegten Verbrennungsanlagen, dann wird aus dem alten Holz wirklich saubere, nachhaltige Öko-Energie∩

Aber auch „direkt ab Wald“ werden große Mengen an Energieholz im Rahmen der Waldpflege bereitgestellt. Die Waldbesitzer (besonders auch die Gemeinden mit eigenem Kommunalwald) haben damit in ihrem Wald die eigene regenerative “Energiequelle vor der Haustüre" – optimal genutzt mit modernen Heizkraftwerken für Wärme- und Stromerzeugung. Und zusätzlich noch mit positivem Beschäftigungseffekt!

Holzheizung ist nicht gleich Holzheizung

Auch für das Eigenheim steht klimaschonende Ökoenergie bereit: mit einer modernen und hocheffizienten Holzheizung, die auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt ist. Besonders wichtig bei der Holzverbrennung ist ein optimierter Abbrand. Das ist bei dem inhomogenen Naturstoff Holz gar nicht so einfach. Deshalb ist eine optimale Gestaltung des Brennraumes wie auch die elektronische Steuerung des Verbrennungsprozesses (Lambda-Steuerung) besonders wichtig.

Auch bei Einzelraumfeuerungen kommt es entscheidend auf die Produktqualität an. Gerade bei technisch veralteten Öfen zahlt man auf Dauer drauf, da sie viel Energie ungenutzt durch den Schornstein jagen – damit natürlich auch viel Geld „verbrennen“. Und leider ist das auch noch außerordentlich ungesund, da ihre Rauchgase sehr hohe Anteile von schädlichen Verbindungen enthalten.

Mit Holzpellets auf der sicheren Seite

Holzpellets als neuer Holzbrennstoff bieten von vornherein sehr gute Abbrandeigenschaften, die hohe Wirkungsgrade und gleichzeitig sehr niedrige Schadstoffwerte im Abgas ermöglichen. Pelletheizungen gibt es sowohl als Kesselanlagen für die Beheizung ganzer Häuser als auch als Einzelraumfeuerungen. Sie bieten in jedem Fall die Sicherheit, auch mit sehr kleinen Feuerungsanlagen den nachwachsenden Brennstoff Holz so optimal wie möglich zu nutzen.

Neue Technologien verbessern Effizienz und Umwelteigenschaften

Inzwischen sind neue technische Entwicklungen auf dem Markt, die zu weiteren Verbesserungen des Wirkungsgrades wie auch der Schadstoffwerte führen, und zwar sowohl für größere Anlagen als auch für den privaten Bereich. Dazu gehören zum Beispiel die Holzvergasertechnologie und die Rauchgaskondensation/Brennwerttechnik.
Mit diesen Technologien lässt sich etwas für Luftqualität, Ressourcenschonung und Klimaschutz gleichzeitig tun – und zwar im kleinen Häuschen genauso wie im großen Heizkraftwerk.

Rainer Schretzmann, aid |

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10 Tipps vom Schornsteinfeger Holz in den Ofen? – Ja, aber richtig!

Energie aus Holz ist nachhaltig erzeugte Energie - aber es kommt darauf an, bei der Verbrennung von Holz richtig vorzugehen. Grundvoraussetzung ist ein geeigneter Holzofen, der vor dem ersten Heizen schonend trocken gefeuert wurde.

 10 Tipps vom Schornsteinfeger als PDF-Datei zum Download 

Webtipp

Aktuelle Holzpelletpreise

Eine aktuelle Preisübersicht finden Sie auf www.carmen-ev.de

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