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Hülsenfrüchte: Einkauf von Trockenhülsenfrüchten

Nur wenige Erbsensorten werden getrocknet angeboten - anders bei den Bohnen und Linsen. Sie unterscheiden sich im Aussehen und im Geschmack.

Verschiedene Hülsenfrüchte auf Löffel
Zerbor / Fotolia.com

Das Sortiment an Trockenerbsen

Als Trockenerbsen werden alle Erbsen bezeichnet, die an der Pflanze ausreifen. Im Unterschied dazu werden Gemüseerbsen im grünen, krautartigen Zustand geerntet und entweder mit oder ohne Hülse verzehrt. Trockenerbsen gibt es in weiß, gelb, hellgrün, braun bis grau. Sie schmecken weniger süßlich als frische Erbsen. In den Handel kommen sie ganz oder halbiert, wobei die Halben meistens etwas preiswerter sind. Da die äußere Samenschale hart und unverdaulich ist, werden die meisten Trockenerbsen geschält. Dadurch sind die Erbsen leichter zu verdauen und beim Kochen schneller gar. Beim Schälvorgang wird die Oberfläche stumpf, weshalb sie anschließend geschliffen und poliert

Hand hält Schale mit Kichererbsen hin

werden. Das Polieren verlängert zudem die Haltbarkeit. Dabei können die Erbsen in zwei Hälften zerfallen, die dann als Splitter- oder halbe Erbsen angeboten werden.

Kichererbsen haben eine kantige, unregelmäßige Form und sind etwa so groß wie Haselnüsse. Es gibt sie in gelb, rot, cremefarben und braun. Sie schmecken leicht nussig, passen zu Reisgerichten, Salaten oder Suppen und lassen sich zu Brotaufstrichen oder Dips verarbeiten. Kichererbsen bilden die Grundlage für das in der orientalischen Küche bekannte Hummus oder Humous und für die Falafel, das sind kleine runde Bällchen in Fett ausgebacken. Aus Kichererbsenmehl werden in Indien, Afrika und Spanien auch süße Backwaren hergestellt.

Das Sortiment an Trockenbohnen

Trockenbohnen spielen unter den Hülsenfrüchten eine besondere Rolle, weil es unzählige Sorten und vielerlei Möglichkeiten der Zubereitung gibt.

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Einige Trockenbohnen und ihre Charakteristika finden Sie in dieser Tabelle.

Das Sortiment an Linsen

Die runden getrockneten Samen des Linsenstrauchs zählen zu den ältesten kultivierten Nahrungsmitteln. Bei uns sind die grünen und braunen Linsen am bekanntesten, aber es gibt sie auch in schwarz, rot, orangefarben und gelb.

Rote, grüne, gelbe, braune und schwarze Linsen in je eine Schälchen

Grüne Linsen kommen in der heimischen Küche häufig zum Einsatz, vor allem in Form der Linsensuppe.

Rote Linsen sind orangefarben oder hellrot und klein. Sie werden oft geschält angeboten und garen deshalb sehr schnell. Dabei lösen sie sich zu einem Brei auf, aus dem sich schmackhafte Suppen, Pürees und Brotaufstriche zubereiten lassen. Ungeschälte rote Linsen haben eine bräunliche Schale und sind kräftiger im Geschmack.

Gelbe Linsen sind geschälte Samen, die ebenfalls schnell zu Brei zerkochen. Damit sie ihre ausdrucksstarke Farbe erhalten, werden sie nach der Reinigung mit Öl poliert.

Autorin: Dr. Maike Groeneveld, Bonn |

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