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Hummus - Kichererbsenpüree aus dem vorderen Orient

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Hummus habe ich im letzten Sommerurlaub in England wiederentdeckt. Dort stand das Kichererbsenmus ganz selbstverständlich zwischen anderen mehr oder weniger exotischen Dips im Kühlregal des

Hummus habe ich im letzten Sommerurlaub in England wiederentdeckt. Dort stand das Kichererbsenpüree zwischen anderen mehr oder weniger exotischen Dips im Kühlregal des Supermarkts. Inzwischen habe ich Hummus auch hier im Bioladen gefunden, aber am allerbesten schmeckt er mir frisch zubereitet. Das habe ich früher oft gemacht, aber irgendwie ist das in Vergessenheit geraten. Dabei ist die Zubereitung ganz einfach, wenn man einen Pürierstab hat.

Hummus und Fladenbrot
Julia Icking

Zutaten Hummus

  • 200 g gegarte Kichererbsen (z. B. aus dem Glas)
  • ca. 80 g saure Sahne
  • ca. 50 ml Olivenöl
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz 

Kichererbsen und Knoblauch mit dem Pürierstab zerkleinern, dabei soviel Olivenöl zugeben, dass sich alles gut pürieren lässt. Saure Sahne zugeben und nochmal pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Salzen nicht vergessen. Fertig!

Der fertige Hummus kann ruhig ein paar Stunden durchziehen, allerdings wird der Knoblauchgeschmack mit der Zeit natürlich immer kräftiger. Als Ergänzung schmecken im Hummus gehackter Koriander und ein Spritzer Zitronen- oder Limettensaft lecker.

Ursprünglich kommt Hummus übrigens aus dem vorderen Orient. Hier bereiten ihn die verschiedenen Völker, über Länder und kulturelle Grenzen hinweg, nach sehr ähnlichen Rezepten zu. Inzwischen weiß ich, dass ins orientalische Original Tahini, also Sesammus gehört. Aber als ich das erste Mal versuchte Hummus zuzubereiten, wusste ich das einfach nicht. Da mir „mein“ Hummus schmeckt, verwende ich mein Rezept so weiter. Am liebsten esse ich Hummus übrigens mit frischem Fladenbrot, das man auch gut selber backen kann:

Zutaten Fladenbrot

  • 500 g Weizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 8-10 EL Olivenöl
  • 2 EL Milch
  • Sesam

Der Hefeteig ist schnell gemacht, braucht allerdings etwas Zeit zum gehen.

Ich löse den Würfel Hefe in 250 ml lauwarmem Wasser auf und verknete 500 g Weizenmehl, einen TL Salz und ein paar Esslöffel Olivenöl kräftig damit. Der Teig ist fertig geknetet, wenn er eine glatte Oberfläche hat und sich zu einer geschmeidigen Kugel formen lässt. Dann darf er mindestens eine Stunde in einer abgedeckten Schüssel ruhen und vergrößert sich dabei deutlich.

Wenn der Teig fertig gegegangen ist, kann er auf einem Backblech ausgerollt werden. Mit dem Finger drückt man ein paar Kuhlen in die Oberfläche, bepinselt die Oberfläche mit einer Mischung aus 2 EL Olivenöl und 2 EL Milch und bestreut alles mit Sesam. Backen muss das Brot 20 Minuten bei 200 °C und am besten isst man es ganz frisch und noch warm.

Für Eilige

Je wärmer die Umgebung beim Ruhen ist, desto rascher geht der Teig auf. An ganz eiligen Tagen stelle ich die Schüssel mit dem Teig ins Spülbecken, in warmes Wasser. Dann ist der Teig schon nach 30 Minuten aufgegangen.

Zum Vorbereiten

Wer den Teig vorbereiten möchte, kann ihn über Nacht abgedeckt im Kühlschrank gehen lassen. Dann laufen die Prozesse langsamer ab. Vor dem Backen sollte der Teig aber wieder Zimmertemperatur annehmen, damit die Hefe weiter arbeiten kann.

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