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Ernährungskommunikation von Institutionen

In Sachen Ernährungskommunikation mischen viele Verbände, Forschungseinrichtungen, Ministerien und anderen Institutionen mit. Wie gelingt eine effektive und gute Zusammenarbeit?

Menschen sprechen in Megafone
Aaron Amat / Fotolia.com

Ernährung ist ein Querschnittsthema. Es hat mit Lebensmitteln, Genuss und Gesundheit zu tun, aber z. B. auch mit Landwirtschaft, Bildung, Verbraucherschutz, Handel und rechtlichen Vorschriften. Die Verantwortung für Fragen rund um die Ernährung reicht deshalb in den Arbeitsbereich zahlreicher Institutionen hinein. Oder anders gesprochen: Irgendwie muss fast jeder Ernährungskommunikation machen.

Eigene Projekte fürs eigene Profil

Zur Aufgabe von Verbänden, Forschungseinrichtungen, Ministerien und anderen Institutionen gehört Öffentlichkeitsarbeit. Wer gute Arbeit leistet, will darüber berichten. Und am ehesten wird man ernst genommen und gehört, wenn man einen guten, bekannten Namen hat. Also muss das öffentliche Profil geschärft werden. Öffentliche Institutionen stehen hier vor einem Dilemma. Gerade weil Ernährung ein so grundlegendes Thema ist, wird von der Öffentlichkeit quasi erwartet, das man dazu etwas sagt und tut. Also wird ein eigenes Projekt ins Leben gerufen (oder eine eigene Publikation herausgegeben), sichergestellt, dass das eigene Logo überall drauf ist um als Absender erkennbar zu sein und – in vielen Fällen – das Rad neu erfunden. So entstanden (und verschwanden) über die Jahre unzählige Projekte, etliche davon mit richtig guten Ansätzen.

Mut zum Netzwerken

Doch es geht auch anders. Immer mehr Institutionen tun sich zusammen, um Wissen und andere Ressourcen gemeinsam zu nutzen und Projekte zu entwickeln. Sie sprechen mit einheitlicher Stimme und bieten so dem Verbraucher eine echte Hilfe in einer Welt der widersprüchlichen Ernährungsbotschaften. Die Kooperationspartner eines Netzwerks bleiben nach außen sichtbar, so dass ihr Beitrag auch öffentlich wahrgenommen wird. Und die Verstetigung von Projekten ist nicht mehr das Sahnehäubchen, sondern wird schon beim Projektstart mitgedacht, so dass sich die Investition von Zeit, Geld und Engagement auf lange Zeit auszahlen kann. Wer könnte sich für Ihr nächstes Vorhaben als Kooperationspartner eignen?

Andrea Fenner, Edinburgh |

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Praxis-Tipp

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Das Netzwerk Gesund ins Leben vertritt bundesweit über 400 Institutionen, Verbände und Organisationen, die junge Familien dabei unterstützen, einen gesunden Lebensstil zu verwirklichen.

Das Netzwerk hat fachliche Grundlagen und Maßnahmen für die Gesundheitsförderung und Prävention erarbeitet. Dadurch können einheitliche Botschaften an die informationssensible Zielgruppe der werdenden bzw. jungen Eltern vermittelt werden. Gesund ins Leben ist eine IN FORM-Initiative des Bundesernährungsministeriums und wird vom aid infodienst durchgeführt.

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