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Jagd - seit dem Beginn der Menschwerdung

Die Entwicklung des Menschen ist eng verbunden mit den Wildtieren als wichtiger Nahrungs- und Rohstoffquelle, die ihm nicht nur in der Eiszeit das Überleben sicherte.

Zwei Rehe grasen
aid

Im Zuge von Jagd und Fischerei entnahm der Mensch der Natur, was er brauchte, ohne sich um die Entstehung kümmern zu müssen. In dieser ”archaischen”  Form war dies nur möglich, solange die natürliche Nachhaltigkeit gesichert war, das heißt solange die Basis der Wildpopulationen nicht zerstört und die Anzahl der Menschen, die vom Wild leben mussten, nicht zu groß wurde.
Heute spielt dagegen die Hege eine zentrale Rolle: In der vom Menschen geprägten Kulturlandschaft sind die Erhaltung von ökologisch angepassten, gesunden Wildtierpopulationen und auch der Schutz des Lebensraumes wichtige Aufgaben von Jagd und Fischerei.

Neben den Berufsjägern und -fischern gibt es eine sehr große Zahl von Freizeitjägern und -fischern: Das Interesse an der Jagd, aber auch an der Angelfischerei ist bei uns sehr groß. In Deutschland sind es etwa 330.000 Jäger und rund 900.000 im Verband deutscher Sportfischer und im Deutschen Anglerverband organisierte Angelfreunde. Die Ausübung ist an den Nachweis fachlicher Kenntnisse gebunden. Grundlegendes Ziel ist dabei, dass die Nutzung der Natur ökologisch sinnvoll und wildtiergerecht erfolgt.

Die wirtschaftliche Bedeutung von Jagd und Fischerei ist beachtlich. Wildfleisch und Frischfisch sind gesuchte Spezialitäten, die in bestimmten Regionen eine große Rolle spielen. Rehrücken, Wildschweinbraten, Hirschgulasch oder Felchenfilet sind eine gesunde und schmackhafte Bereicherung des Küchenplanes.
Für wildreiche Regionen eine wichtige Möglichkeit, nachhaltig wertvolle Produkte aus der Region bereitzustellen – für die Gastronomie und für den Endverbraucher!

Rainer Schretzmann, aid |

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