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Für ein Roggenbrot benötigt man mehr Getreideanbaufläche, als für ein Weizenbrot.

Aufgeschnittenes Roggenbrot
Judith Pulg | Fotografie

(BZfE) – Für ein 1000 g-Weizenbrot muss ein Landwirt etwa 550 g Weizenkörner vom Acker ernten. Dies entspricht einer Zahl von etwa 11.000 Weizenkörnern. Bei einem Durchschnittsertrag von rund 800 g beziehungsweise 16.000 Weizenkörnern je Quadratmeter muss der Landwirt also weniger als einen Quadratmeter Weizen ernten – genau genommen 0,75 Quadratmeter – um die Mehlmenge für ein 1.000 g-Weizenbrot zu erhalten.

Bei Roggen ist der Durchschnittsertrag mit 550 g je Quadratmeter etwas geringer, sodass für ein reines Roggenbrot eine Fläche von etwa einem Quadratmeter benötigt wird. Für ein 1.000 g-Mischbrot (Weizen und Roggen) ist demnach eine Fläche zwischen 0,75 und einem Quadratmeter nötig.

Um 800 g bzw. 16.000 Weizenkörner von einem Quadratmeter Acker ernten zu können, hat der Landwirt im zurückliegenden Herbst etwa 400 Körner auf dieser Fläche ausgesät. Nach etwa acht bis neun Monaten Wachstumszeit mit ausreichend Regen und Sonne sowie guter Pflege kann der Landwirt im Sommer das 40-fache der Aussaatmenge vom Feld ernten. Weitere Informationen rund um Brotgetreide finden Sie unter http://www.aid.de/inhalt/wie-viel-getreide-benoetigt-man-fuer-ein-brot-29501.html

www.bzfe.de

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