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Kürbisernte - aber richtig

Kürbisse sind nicht zuletzt aufgrund ihres unproblematischen Anbaus wieder sehr beliebt im Garten. Doch wussten Sie eigentlich schon, wie man Kürbisse richtig erntet?

Kürbisse
Andrea Wilhelm / Fotolia.com

In allen Farben und Formen ragen die „dicken Wonneproppen“ hier und da aus dem üppigen Grün. Da die botanische Unterscheidung für den Haus- und Küchengebrauch nicht besonders zweckmäßig ist, hat man sich für andere Arten der Einteilung entschieden: Speise-, Zier-, Sommer- und Winterkürbisse. Für die Ernte ist die jedoch vor allem die Unterteilung in Sommer- und Winterkürbisse von Bedeutung.

Sommerkürbisse unreif ernten

Zu den Sommerkürbissen zählen unter anderem Zucchini, Rondini und Pattisons, wovon hierzulande nur erstere besser bekannt sind. Sommerkürbisse sollten für den Gebrauch in der Küche unreif – das heißt in der Regel nach 45 bis 50 Tagen - geerntet werden, da sie dann am besten schmecken. Hier gilt also: je früher und kleiner, je besser.

Die Erntezeit für Sommerkürbisse beginnt meist im Frühsommer und zieht sich bis in den Herbst hinein. Beachten Sie bei der Ernte von Sommerkürbissen, dass Sie auch die nicht benötigten Früchte entfernen, da diese der Pflanze sonst die Kraft nehmen, neue Früchte zu bilden.

Winterkürbisse – bei richtiger Ernte monatelang haltbar

Winterkürbisse brauchen zur Reife hingegen mehr Zeit - etwa 90 bis 150 Tage - und Wärme und werden daher erst ab Frühherbst (Anfang September) geerntet, wenn sie voll ausgereift sind. Vor dem ersten Frost sollten Sie jedoch alle Früchte geerntet haben. Vermeiden Sie bei der Ernte Verletzungen und Druckstellen, denn diese können zu Fäulnis führen.

Anzeichen für einen reifen Winterkürbis sind eine sortentypische Ausfärbung und eine harte Schale. Das beste Merkmal ist jedoch der Stiel: Wenn dieser hart und holzig ist, ist der Winterkürbis reif. In diesem Zustand sind Winterkürbisse bei richtiger Lagerung, das heißt kühl und trocken, über Monate haltbar. Lassen Sie bei der Ernte immer einen etwa drei Zentimeter langen Stielansatz an der Frucht. Dies verbessert die Haltbarkeit.

Jörg Planer, Meckenheim |

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