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Kulinarisches zur Fußball-EM

Wenn die Nationalmannschaft im Nachbarland kickt, können daheimgebliebene Fans Klassiker der französischen Küche ausprobieren. Jede Region hat ihre eigenen Zutaten und Spezialitäten.

Flammkuchen
pixabay

(aid) – Wenn die Nationalmannschaft im Nachbarland kickt, können daheimgebliebene Fans Klassiker der französischen Küche ausprobieren. Jede Region hat ihre eigenen Zutaten und Spezialitäten. Während im Süden eher mediterran gekocht wird, kommt im Norden und im Landesinneren auch Deftiges auf den Tisch.

Wie wäre es mit „Tarte Flambeé“ für den nächsten Fußballabend? Flammkuchen ist eine elsässische Spezialität, für die ein hauchdünner Teig mit Zwiebeln, Speck und Sauerrahm belegt wird. „Quiche Lorraine“ stammt aus dem Raum Lothringen und war ursprünglich ein Kuchen aus Brotteig mit einer Füllung aus Räucherspeck und einer Eier-Sahne-Creme. Erst später wurde sie mit Mürbeteig und Käse zubereitet. Heute gibt es zahlreiche Variationen mit Fisch, Fleisch, Geflügel und Gemüse.

Im Norden Frankreichs werden an der Küste Meeresfrüchte wie Austern, Miesmuscheln und Garnelen zubereitet. Die Bretagne ist berühmt für ihre Fisch- und Lammgerichte sowie Milchprodukte wie gesalzene Buttermilch. Der Klassiker aus Burgund ist „Coq au Vin“. Bei dieser Delikatesse wird ein ganzes Hähnchen in Suppengemüse, Kräutern und Wein mariniert und geschmort.

Auch Suppen haben in der französischen Küche ihren festen Platz. Die Zwiebelsuppe mit ihrem würzig-süßen Aroma ist über Grenzen hinweg bekannt. An der Cote d’Azur genießt man eine „Bouillabaisse“, die mit verschiedenen Fischarten, Meeresfrüchten und Gemüse zubereitet wird. Auch das Gemüsegericht „Ratatouille“ kommt aus dem Süden Frankreichs: Frische Tomaten, Zucchini, Paprika und Auberginen werden mit Zwiebeln, Knoblauch und Kräutern zu einem Geschmackserlebnis. Ratatouille hat den Vorteil, dass man es kalt oder warm essen kann. „Anchoïade“ ist eine Sardellencreme, die als Soße und Vorspeise in der Provence serviert wird. Anchovis werden mit Knoblauch, schwarzen Oliven und Kapern fein zerstoßen und mit Olivenöl aufgeschlagen. Dazu schmeckt Brot, aber auch blanchiertes Gemüse.

Zum Schluss darf es noch etwas Süßes sein: Für Crêpes aus der Bretagne werden Mehl, Milch, etwas Öl, Eier und eine Prise Salz sowie Muskat zu einem glatten Teig verrührt. Kurz quellen lassen und mit etwas Öl in eine beschichtete Pfanne geben. Die hauchzarten Pfannkuchen werden von beiden Seiten hellbraun gebacken und mit Zucker, Konfitüre oder frischen Früchten belegt. Et voilà – fertig ist das französische Dessert.

Heike Kreutz, www.aid.de

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