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Lebensmittel aus dem Schulgarten

Viele Kinder erleben im Schulgarten zum ersten Mal, wie es ist, frische Kräuter zu pflücken oder eine Frucht direkt vom Baum oder Strauch zu essen.

Kinderbeine hinter Zwiebelpflanzen im Garten
angor75 / Fotolia.com

Und wenn man die Früchte seiner Arbeit selbst ernten und genießen kann, macht Gärtnern erst so richtig Spaß. Versuchen Sie es doch einnmal mit den folgenden Aktivitäten:

Rohkost und „Gesundes Frühstück“

Mädchen im Kräutergarten
Gärtnern macht Spaß, viele Kinder erleben im Schulgarten zum ersten Mal, wie es ist, frische Kräuter zu pflücken.

Besonders in Grundschulklassen ist die Aktion „Gesundes Frühstück“ mit viel rohem Gemüse und Obst, selbst gepflücktem Salat oder Quark mit frisch geschnittenem Schnittlauch. Eine ganz neue Erfahrung ist das Probieren von Löwenzahnblüten, Rosenblüten, Gänseblümchen und anderen essbaren Blüten.

Obst- und Gemüsesaft

Mit einer Handpresse oder einer kleinen elektrischen Presse lassen sich geerntete Äpfel, Weintrauben oder Johannisbeeren von den Kindern zu Saft pressen. Zusammen mit Karotten-, Rote Beete- oder Kohlrabisaft wird daraus ein schmackhafter Vitamintrunk.

Trocknen und Dörren

Pfefferminze, Majoran, Zitronenmelisse, Lavendel und viele andere Kräuter können zum Trocknen an einer regengeschützten Stelle ohne direkte Sonneneinstrahlung aufgehängt und nach der Trocknung luft- und lichtgeschützt in Dosen abgefüllt werden. Äpfel, Pflaumen, Aprikosen und andere Obstsorten trocknen in einer Dörre oder indem sie als Ringe an einer Schnur im Klassenraum aufgehängt werden.

Weitere Verarbeitungsmöglichkeiten

Neben Koch- und Backaktionen gehört nicht zuletzt die Herstellung von Konfitüren und Gelees mit zur jährlichen Obstverwertung im Schulgartenjahr. Mit älteren Schülerinnen und Schülern ist auch das Aufsetzen von Kräuterölen und Kräuteressig möglich.

aus: aid-Unterrichtsmaterial „Schulgarten im Unterricht – Von Mathematik bis Kunst“ (Best.-Nr. 3939)

Rheinhard Marquard, Wölfersheim; bearbeitet von: Silke Hoffmann, Bielefeld |

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Gruppe Kinder stehen auf einem Feld und beißen in Karotten
Ackerdemia

Bildungsprogramm

GemüseAckerdemie Wissen frisch vom Acker

In dem mehrfach ausgezeichneten Bildungsprogramm GemüseAckerdemie lernen Kinder und Jugendliche die Zusammenhänge der Nahrungsmittelproduktion kennen. Neben der Vermittlung von landwirtschaftlichem Wissen und praktischen Fähigkeiten hat das Projekt einen sozialen Mehrwert und soll dazu beitragen, Kindern Appetit auf frisches Gemüse zu machen. Das Bildungsprogramm lässt sich individuell in das bestehende Lehrangebot von Schulen integrieren. Ackerflächen, Saatgut, Lehrpläne und koordinative Leistungen werden vom GemüseAckerdemie-Team bereitgestellt.

www.gemüseackerdemie.de

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Projekt 2000 m²

Tipp im Web

Welternährung und Landwirtschaft: Das Projekt 2000 m²

- so viel bekäme jeder Mensch, wenn wir die globale Ackerfläche von1,4 Milliarden Hektar gerecht aufteilen würden. Unglaublich was darauf wachsen kann: Tonnenweise Gemüse, Kartoffeln oder Getreide. Wer soll das alles essen? Noch unglaublicher ist, dass wir Europäer mit diesem Platz nicht auskommen, weil wir so viel verbrauchen, verschwenden und vernichten. Mit einem "Weltacker an der Havel" macht das Pojekt 2000 m² die abstrakten Themen Ernährung, Landwirtschaft und Fläche greifbar.

www.2000m2.eu