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Lebensmittel aus der Region

Lebensmittel aus der Region sind „in“ – nicht nur bei Verbrauchern und in der Direktvermarktung. Inzwischen weiß auch der Lebensmitteleinzelhandel um den Mehrwert regionaler Lebensmittel.

Gemüse liegt in der Auslage eines Geschäftes
Henry Schmitt / Fotolia.com

Für Landwirte kann die Vermarktung ihrer Produkte über Handelsketten ein lukrativer Weg sein. Wichtig ist die Zusammenarbeit mit dem qualitätsorientierten Handel, der beim Einkauf die Preise nicht auf den letzten Cent ausreizt oder mit Lieferanten von weither vergleicht und der darum weiß, dass die Verfügbarkeit der Ware begrenzt ist. Darüber hinaus spielen die Identifikation des Verkaufspersonals mit den Produkten sowie eine gute Platzierung eine bedeutende Rolle für den Verkaufserfolg. Wenn die Siegel bekannt, umfassend, einfach, selbsterklärend und überprüfbar sind, lässt sich mit ihnen sehr gut das Vertrauen der Kunden gewinnen. Einige Ketten bieten inzwischen Smartphone-Apps, die auch über entsprechende Tablet-PCs in den Märkten verfügbar sind und dabei helfen, die Herkunft der Produkte erkennbar zu machen.

Bei der Bereitstellung regionaler Lebensmittel sind in erster Linie Direktvermarkter gefragt – einzeln oder noch besser als Zusammenschlüsse von Landwirten. Bei der Zusammenarbeit mit dem Lebensmitteleinzelhandel sind die Chancen bei beiden Partnern gleich gut verteilt: Was für den Einzelhandel eine neue Profilierungschance, ist für die Direktvermarkter und Landwirte ein neuer Absatzweg – in jedem Fall einer, der den beteiligten Landwirten nennenswerte Mehrerlöse bringen kann.

Konkret bedeutet das für die landwirtschaftlichen Unternehmer: Die Augen offen halten – vielleicht auch gemeinsam mit anderen Partnern neue Modelle entwickeln und prüfen.

Autoren: Dr. Martin Heil, aid und Heike Stommel, Bonn |

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Kennzeichnungslabel "Regionales Produkt"
pico / Fotolia.de
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Zur Internetseite: regionalfenster.de