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Leihbullen für Mutterkühe

Immer mehr Mutterkuhhalter in der Schweiz leihen sich einen Bullen, um für Kälbernachwuchs zu sorgen.

(aid) – Immer mehr Mutterkuhhalter in der Schweiz leihen sich einen Bullen, um für Kälbernachwuchs zu sorgen. Es sind vor allem Betriebe mit kleineren Herden, die ihre Kühe saisonal abkalben lassen. Sie verzichten auf künstliche Besamung. Offensichtlich machen die Bauern gute Erfahrungen mit den Bullen auf Zeit, schreibt der Landwirtschaftliche Informationsdienst der Schweiz (LID).

Mutterkuhbetriebe mit mehr als 30 Kühen haben meist einen eigenen Bullen in der Herde. Kleinere Betriebe sind in der Regel auf künstliche Besamung ihrer Kühe angewiesen. Das setzt aber voraus, dass die Tiere gut und regelmäßig beobachtet werden, um den günstigsten Besamungstermin zu treffen. Die Kühe während der Brunst genau zu beobachten, kostet viel Zeit. Diese fehlt aber häufig. Das Halten eines eigenen Bullen ist zudem aufwändig und letztlich auch nicht das ganze Jahr über nötig.

Hier bietet sich die Ausleihe an. Nach getaner Arbeit, geben die Bauern den Bullen zurück. Neben der Leihgebühr fallen Futterkosten, die Kosten für den Stallplatz sowie eventuell Tierarztkosten an. Voraussetzung, damit sich das Bullenleasing lohnt, ist, dass dieser fruchtbar ist und die Nachkommen gesund und frohwüchsig. Ist der Bulle von einer Viehhandelsfirma geliehen, hat diese daran genauso großes Interesse, denn sie kauft anschließend die Kälber. Aber auch private Züchter bieten inzwischen das Bullenleasing an, so der LID.

Renate Kessen, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.lid.ch

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