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Linsenanbau

Die Nachfrage nach Linsen aus heimischem Anbau steigt. Doch der Anbau dieser Leguminose stellt Landwirte vor einige Herausforderungen.

Linsenanbau
aid

(aid) – Die Nachfrage nach Linsen aus heimischem Anbau steigt. Doch der Anbau dieser Leguminose stellt Landwirte vor einige Herausforderungen. Zum einen sind die zarten Linsenpflanzen nicht gerade standfest, zum anderen sind sie gerade am Anfang hohem Unkrautdruck ausgesetzt.

Die Universität Hohenheim hat in Versuchen festgestellt, dass mit den richtigen Stützfrüchten um 400 bis 600 Kilogramm mehr Linsen pro Hektar geerntet werden können als mit weniger geeigneten Stützfrüchten.

Als besonders geeignet erwiesen sich Erbsen und Hafer als Partner für die Linse. An Erbsen können sich die Linsen mit ihren feinen Ranken gut festklammern. Ihre Hülsen liegen nicht mehr so tief wie bei reinem Linsenanbau. Bei der maschinellen Ernte sind die Verluste geringer. Und ganz wichtig: Beide Früchte können vermarktet werden.

Hafer ist ebenfalls als Partner für Linsen gut geeignet. Außer dass die Linsen sich ebenfalls daran festhalten können, unterdrückt Hafer ganz nebenbei auch noch Unkraut. Das ist vor allem Im Bio-Anbau von Bedeutung.

Die Hohenheimer Wissenschaftler testen im Versuchsanbau verschiedene Mischungsverhältnisse. Sie arbeiten eng mit Praktikern zusammen, um für beide Früchte die jeweils besten Anbaubedingungen zu erreichen.

Renate Kessen, www.aid.de

Weitere Informationen:

https://www.uni-hohenheim.de/pressemitteilung?&tx_ttnews[tt_news]=32569&cHash=5d7df4cf2d

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