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Mehr Tierwohl

In Niedersachsen erhalten Landwirte, die Ferkeln die Schwänze nicht kupieren und Legehennen die Schnäbel nicht kürzen, sogenannte Tierwohlprämien.

(aid) – In Niedersachsen erhalten Landwirte, die Ferkeln die Schwänze nicht kupieren und Legehennen die Schnäbel nicht kürzen, sogenannte Tierwohlprämien. Das Interesse an diesen Prämien wächst, wie das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium mitteilt. Mit 28 Millionen Euro aus dem EU-Programm ELER fördert Niedersachsen die Mehraufwendungen der Landwirte für mehr Tierwohl. Bei Schweinen beträgt die Prämie pro Tier 16,50 Euro und bei Legehennen 1,70 Euro. Die Landwirte werden außerdem intensiv geschult und zusätzliche Beratungsleistungen für mehr Tierwohl werden unterstützt.

Während in der Legehennenhaltung im ersten Durchgang mehr ökologische Betriebe mitmachten, waren es bei der Schweinehaltung mehr konventionelle, die die so genannte Ringelschwanzprämie beantragten. Die meisten der über 220 bisher teilnehmenden Landwirte machen auch im nächsten Förderzeitraum wieder mit.

Und auch mit der Zahl der Neuanträge ist Niedersachsen zufrieden. Noch vor Ablauf des Antragschlusses am 30. Juni liegen laut Pressemittelung des Ministeriums 42 Neuanträge für die Ringelschwanzprämie und 37 für die Legehennenprämie vor. Die hohe Bereitschaft der Landwirte, mehr Tierwohl umzusetzen, müsse auch honoriert werden, so die Ansicht des niedersächsischen Landwirtschaftsministers Christian Meyer.

Renate Kessen, www.aid.de

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