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Milch: Verbraucherschutz

Verschiedene unerwünschte Stoffe können in der Milch vorkommen. In der Regel ist dies aber nur dann der Fall, wenn die "gute Herstellungspraxis" nicht beachtet wird.

Hand schüttet Milch aus einer Flasche in ein Glas
iStock.com / ollo

Zu den unerwünschten Stoffen gehören zum Beispiel Tierarzneimittel, Pflanzenschutzmittel, Polychlorierte Biphenyle (PCB), Nitrit, Nitrat, Nitrosamine, Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Schwermetalle und Radionuklide sowie Mykotoxine.

Die Stoffe treten aber keineswegs immer oder in gesundheitlich bedenklicher Konzentration auf. Beispielsweise betragen die Schwermetallgehalte an Blei, Cadmium, Quecksilber und Arsen in einem Liter Milch nur drei Prozent der zulässigen duldbaren Aufnahme von Schwermetallen.

Keine Gefahr durch Maul- und Klauenseuche

Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine unter Klauentieren – in erster Linie Wiederkäuer und Schweine – sehr leicht übertragbare Viruserkrankung. Das Virus überträgt sich direkt von Tier zu Tier im Stall, in freier Wildbahn, beim Transport oder indirekt über Fahrzeuge, Menschen oder Kleidung. Dennoch besteht für den Verbraucher unter den in Deutschland üblichen Bedingungen keine Gefahr.

Milch aus eventuellen Sperr- und Beobachtungsgebieten kann nach Vorschriften der Veterinär- und Gesundheitsbehörden nach der Wärmebehandlung durch die Molkerei uneingeschränkt und bedenkenlos angeboten und verzehrt werden.

Ruth Rösch, Düsseldorf und Susanne Illini, aid |

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