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Natur in der Stadt

Natur in der Stadt hat eine große Bedeutung für Gesundheit und Lebensqualität des Menschen.

(aid) – Natur in der Stadt hat eine große Bedeutung für Gesundheit und Lebensqualität des Menschen. Sie bringt aber auch ökonomische Vorteile, hat die dritte Teilstudie von „Naturkapital Deutschland“ (TEEB - The Economics of Ecosystems and Biodiversity – Deutschland) gezeigt.

Bäume und Sträucher binden Feinstaub und andere Schadstoffe in der Luft. Gleichzeitig wird der Hitzestress durch Beschattung und Verdunstungskühle verringert. Durch das verbesserte Klima treten akute Herz- und Kreislaufversagen an heißen Sommertagen seltener auf. Stadtnatur kann zudem für eine positive Geräuschkulisse sorgen und den Lärm erträglicher machen.

Städtische Parks, Seen und Gemeinschaftsgärten sind zudem Begegnungsorte, die den sozialen Zusammenhalt fördern. Sie führen Alt und Jung, aber auch unterschiedliche Kulturen zusammen. Für viele Kinder und Jugendliche bieten sie die einzige Möglichkeit für Sport, Spiel und Naturerlebnisse im direkten Wohnumfeld.

Nicht zuletzt hat die Natur in der Stadt auch eine wirtschaftliche Bedeutung. Vor allem Gesundheitskosten können eingespart werden, wenn die Menschen weniger durch Hitze und Lärm belastet sind. Vegetation und unversiegelte Böden speichern Wasser und tragen dazu bei, Überschwemmungen bei Starkregen zu verhindern. Dadurch werden zusätzliche Ausgaben für Schäden an der Kanalisation eingespart.

Die Ergebnisse des neuen TEEB-Berichts sind eine Basis für Akteure in der Stadtentwicklung, um geeignete Maßnahmen zur Förderung der urbanen Natur umzusetzen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) finanziert.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:

www.naturkapital-teeb.de

http://www.aid.de/inhalt/urban-gardening-3003.html

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