Springe direkt zum Inhalt , zum Menü .

Nitrat im Grundwasser

Die EU-Kommission hat beim Europäischen Gerichtshof eine Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen mutmaßlicher Versäumnisse beim Grundwasserschutz eingereicht.

(aid) – Die EU-Kommission hat beim Europäischen Gerichtshof eine Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen mutmaßlicher Versäumnisse beim Grundwasserschutz eingereicht. Vor allem wegen steigender Nitratwerte im Grundwasser muss sich Deutschland verantworten. Als Hauptursache für hohe Nitratwerte im Grundwasser gilt die Überdüngung mit Gülle und Mist. Spätestens 2012 hätten aus Sicht der EU-Kommission die Vorschriften zum Schutz der Gewässer vor zu viel Nitrat aus der Landwirtschaft verschärft werden müssen. Das ist bisher nicht geschehen. Allerdings befindet sich die Novelle zur Düngeverordnung gegenwärtig in der Abstimmung zwischen Bund und Ländern.

Unabhängig von verschärften Vorschriften kann die Landwirtschaft dazu beitragen, dass nicht zu viel Nitrat ins Grundwasser gelangt. Über Ursachen und Maßnahmen zur Minimierung von Nitratauswaschung informiert zum Beispiel eine gleichnamige aid-Kompaktinformation. Sie zeigt die Entwicklung der Nitratbelastung des Grundwassers, nennt Faktoren der Nitratauswaschung aus Böden und gibt Hinweise zur bedarfsgerechten Stickstoffdüngung, um Nitratauswaschung zu verringern.

Das aid-Heft „Gute fachliche Praxis der Stickstoffdüngung“ enthält grundlegendes zur Stickstoffdüngung, zu Methoden der Ermittlung des Stickstoff-Düngebedarfs sowie Besonderheiten der Stickstoffdüngung bei ausgewählten Kulturen.

www.aid.de

Weitere Informationen:

aid-Kompaktinformation „Nitratauswaschung – Ursachen und Maßnahmen zur Minimierung“, Bestell-Nr. 0386, Preis: 3,00 Euro (10er-Pack).

www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=0386

aid-Heft „Gute fachliche Praxis der Stickstoffdüngung“, Bestell-Nr. 1017, Preis 4,50 Euro

www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=1017

als hilfreich bewerten 0 Versenden