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Ökostoff Holz

Welche andere Wirtschaftssparte kann das bieten: Hochwertige Ressourcen nutzen und gleichzeitig Natur bewahren?

Schnittstelle Baumstamm
photo 5000 / Fotolia.com

Im Wirtschaftswald wird Holz genutzt, das Ökosystem Wald bleibt dabei erhalten: Gut für Luft und Wasser, für Boden und Klima. Und für die Erholung der Menschen bietet der Wald Muße und Entspannung. Darüber hinaus binden Bäume zum Holzaufbau Kohlenstoff, der im Holz gebunden bleibt, und entziehen so der Atmosphäre das Treibhausgas Kohlendioxid. Holz wächst immer wieder nach und ist in seiner Energiebilanz allen anderen Rohstoffen überlegen. Bei der Verwendung von Holz entsteht kein Abfall: Denn alles, was an Resten in der Produktion anfällt, lässt sich weiter verwenden, zum Beispiel Rinde, Restholz und Hackschnitzel zur Energieerzeugung.

Wirtschaftsgut Holz

In der Holzwirtschaft arbeiten bundesweit über 500.000 Menschen. Die Bereitstellung von Holz mit kurzen Transportwegen ist eine wichtige Grundlage für die Holzwirtschaft in Deutschland, zum Beispiel für die knapp 2.000 Sägewerke, die zusammen nahezu 30 Millionen Kubikmeter Holz pro Jahr verarbeiten.

Holz als vielfältiger Bau- und Werkstoff hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Renaissance erlebt, und zwar sowohl in seinen traditionellen Verwendungsformen als auch in modernen architektonischen Lösungen, von Einfamilienhäusern bis hin zu Großbauten.
Der Baustoff Holz bietet in seinen vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten ökologische und bauliche Vorteile, besonders für das Raumklima und den Wärmeschutz. Hinzu kommen gute statische Eigenschaften. Die Ästhetik ist ein wichtiger zusätzlicher Pluspunkt: Holz zeigt seine Schönheit und Eleganz im Innen- wie im Außenbereich.

Rainer Schretzmann, aid |

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