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Oregano

Oregano ist eine mehrjährige Staude. Zwischen Juni und September bildet sie kleine Blüten aus, die sehr stark von Bienen und anderen nützlichen Insekten angeflogen werden.

Oregano
iStock.com / Karimala

Geschichte

Oregano stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, fand jedoch bereits im Mittelalter den Weg in die klösterlichen Kräutergärten des Nordens. Heute wird Oregano in großen Teilen Europas als Gewürz- und Arzneipflanze kultiviert. 

Besonderheiten

Es gibt zahlreiche Arten der Gattung Origanum, wovon O. vulgare ssp. vulgare (Gewöhnlicher Dost), O. vulgare ssp. hirtum (Griechischer Oregano) und O. onites (Türkischer Oregano) die wohl bekanntesten sind. Typisch sind die in den Blättern gebildeten ätherischen Öle, die dem Oregano seinen charakteristischen Duft und Geschmack verleihen. Als Pizzagewürz ist der Oregano aus der italienischen Küche fast nicht mehr wegzudenken, doch auch in anderen Teilen Europas wie Spanien oder Griechenland ist Oregano ein beliebtes Gewürz.

Unter anderem wegen seiner positiven Wirkung bei Verdauungsbeschwerden und Atemwegserkrankungen hat Oregano auch als Arzneipflanze eine Bedeutung. Bei Oregano handelt es sich um eine mehrjährige Staude mit einer Wuchshöhe von 30-50 cm.

Standortbedingungen

Das aus dem Süden Europas stammende Gewächs bevorzugt einen sonnigen und warmen Platz im Garten. Je wärmer und sonniger, desto intensiver ist das Aroma. Der Boden sollte leicht, durchlässig und nicht zu feucht sein.

Fruchtfolge und Mischkultur

Oregano eignet sich als Mischkulturpartner für fast alle Gemüsearten. Mit Kohlgewächsen verträgt er sich jedoch nicht gut.

Aussaat / Pflanzung

Anzucht 

Februar/März auf einer warmen und hellen Fensterbank 

Pflanzung

Mai/Juni

Direktsaat Freiland 

April - Anfang Mai

Saat-/Pflanzabstand  

20 cm x 15 cm

Vegetative Vermehrung   

über Wurzelteilung (Herbst oder Frühjahr) 

Düngung

Aufgrund des relativ geringen Nährstoffbedarfs der Pflanze ist es ausreichend, eine kleine Gabe gut verrotteten Komposts (etwa 1 l/m2) im Frühjahr oberflächlich in den Boden einzuarbeiten. Die Ergebnisse der Bodenuntersuchung sind unbedingt zu berücksichtigen.

Pflege

In Gebieten mit strengen Wintern empfiehlt es sich, die Pflanzen mit Stroh oder Reisig vor Frost zu schützen. Um den Austrieb zu fördern, sollten die alten Triebe im Frühjahr bis dicht über den Boden eingekürzt werden.

Schädlinge und Krankheiten

Alternaria-Blattflecken, Fusarium-Welke/Stängelflecken, Phoma-Welke/Schwarzfleckigkeit, Wurzel-/Stängelgrundfäule, Zikaden

Ernte und Lagerung

Ein günstiger Zeitpunkt für die Ernte ist die beginnende Blüte, denn dann sind die Pflanzen besonders würzig. Dazu schneidet man die Pflanzen mit einer Schere etwa handhoch über dem Boden ab. Oregano eignet sich hervorragend zum Trocknen. Genutzt werden die Blätter.

Autor: Jörg Planer, Meckenheim |

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