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Rapsöl aus dem Rheinland

Regionaler geht’s nicht. In der Geistenbecker Ölmühle in Möchengladbach wird Raps von rheinischen Feldern zu Rapsöl verarbeitet.

Raps
pixabay

(aid) – Regionaler geht’s nicht. In der Geistenbecker Ölmühle in Möchengladbach wird Raps von rheinischen Feldern zu Rapsöl verarbeitet. Das Öl wird in umliegenden Hofläden, aber auch im Edeka-Markt vor Ort verkauft. In der kleinen Ölmühle werden am Tag etwa 200 Liter Rapsöl gepresst. Der Raps stammt von einer Genossenschaft aus der Nordeifel, die die Rohware wiederum von rheinischen Bauern bezieht. Der Rapskuchen, der am Ende übrig bleibt, wird wieder an einen Milchviehbetrieb in Erkelenz geliefert.

Das Besondere der Minimühle: Sie wird vom Volksverein Mönchengladbach betrieben, einer gemeinnützigen Gesellschaft gegen Arbeitslosigkeit mbH. Langzeitarbeitslose erhalten hier die Perspektive, sich wieder in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Wie es in einem Beitrag der aktuellen Ausgabe der LZ Rheinland heißt, gibt es das Projekt seit elf Jahren. Und das mit wachsendem Erfolg: Das Rapsöl wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, sowohl sensorisch als auch analytisch lässt es keine Wünsche offen. Hofläden und Gastronomen aus ganz Deutschland fragen inzwischen nach dem regional erzeugten Rapsöl aus dem Rheinland. Und die Erfolgsquote zur Wiedereingliederung der Arbeitslosen ist mit 30 % ebenfalls sehr gut.

Renate Kessen, www.aid.de

Weitere Informationen:

LZ Rheinland, Ausgabe 18/2016

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